Vorhang auf Geheimnis um Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto gelüftet
Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Hand zieht Vorhang auf

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin, das Werk eines Einzelnen? Pustekuchen: Jahrelange Geheimrecherchen von BTC-ECHO haben jetzt die wahren Urheber enthüllt. Tief durchatmen: die Wahrheit schockiert.

Das größte Rätsel des 21. Jahrhunderts konnte endlich gelüftet werden. Nein, es geht nicht um das Beauty-Geheimnis der Winklevoss-Zwillinge. Die Rede ist natürlich vom großen, mysteriösen Satoshi Nakamoto, dem Erfinder der ebenso großen, aber weniger mysteriösen Kryptowährung Bitcoin. Seitdem die das Licht der Welt erblickte, mutmaßt die Welt über den oder die Schöpfer. War es ein genialer Programmierer, der innere Zirkel einer nordkoreanischen Basketballmannschaft, Hinz und Kunz oder sogar der CIA? Bitcoin ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Doch genug der Tagträumerei, wir liefern knallharte Fakten und haben für die Recherche keine Kosten und Mühen gescheut.


Bitcoin-Sternstunde

Wir schreiben das Jahr 2008. Während die Lehman Brothers und Co. das Bankensystem mit Vollgas vor die Wand fahren, laufen sich Hal Finney und Nick Szabo auf dem Weg zu einem Cypherpunk-Meet-and-Greet zufällig in die Arme. Im Gespräch über laufende Projekte stellen sie schnell fest, dass sie parallel an einer ganz ähnlichen Idee werkeln: ein programmierbares und dezentrales Geldsystem.

Also schlossen sie sich in einem abgedunkelten Hinterzimmer zusammen, um gemeinsam an der bahnbrechenden Erfindung zu schrauben. Nur ein passender Name wollte ihnen nicht dafür einfallen: Digi-Dollar oder doch E-Super-Money 3000? Nur einer konnte die zwei aus ihrer kreativen Krise befreien: Elon Musk. Per Saturn-Rakete ist der Tech-Guru der Einladung stante pede gefolgt und hatte gleich den perfekten Namen im Gepäck: Bitcoin.

Das White Paper befand sich schon in den letzten Zügen, als es an der Tür klopfte. Ob er das Bitte-nicht-stören-Schild nicht sieht oder sehen will, schrie Musk, doch da war es schon zu spät. Craig Wright stand im Raum und blickte wie eine Elster auf das White Paper. Also weihten sie den selbsternannten Juristen, Banker, Ökonom, Pastor, Programmierer, Investor und Mathematiker kurzerhand ein. So ein Tausendsassa kann schließlich nicht schaden – sei es nur, um maximale Verwirrung zu verbreiten.


Satoshi Nakamoto war geboren

Da war es nun, das Bitcoin White Paper lag zu Füßen. Doch das Quartett wusste um die Sprengkraft der revolutionären Erfindung. Um ihre Spuren zu verwischen, suchten sie ein passendes Pseudonym und ließen das Scrabble-Orakel entscheiden. Von allen Buchstabensuppen fiel die Wahl schließlich auf Satoshi Nakamoto, der fortan als Deckname herhalten musste.

Woher wir das alles wissen? Der jetzt gar nicht mehr so geheime Geheiminformant Julian Hosp war damals live bei der Bitcoin-Geburtsstunde dabei und schildert aus seinen Erinnerungen:

Als sich die geheime Krypto-Elite unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu einem Meeting traf, hab ich mich rasch in bester Edward-Snowden-Manier hinter einer Gardine versteckt. Während sich Hal Finney mit Nick Szabo im Binärcode über die bahnbrechende Erfindung unterhielt, witterte Craig Wright gleich das große Geschäft und rief beim Patentamt an. Elon Musk hielt ihn gerade noch zurück. Mit einem Pseudonym müsse man sich schließlich nicht von der SEC nerven lassen: Satoshi Nakamoto war geboren. Zu lange trage ich das Wissen schon mit mir herum. Heute breche ich mein Schweigen.

Undercover-Informant Julian Hosp

Die These deckt sich erstaunlicherweise mit dem Befund einer statistischen Studie, die verschiedene Handschriften im White Paper entdeckt haben will. Die Mischung aus amerikanischem und britischem Englisch lässt schließlich nur den Schluss zu, dass es sich um das Werk der genannten Koryphäen handelt.

Mit dem Wissen entlassen wir euch in den Tag und wünschen einen schönen 1. April!


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