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Exklusiv Binance geht in die Schweiz

Binance macht eine neue Tochtergesellschaft in der Schweiz auf. Das verriet der Head of DACH der Kryptobörse BTC-ECHO exklusiv.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Binance

Quelle: Shutterstock

Die weltweit größte Krypto-Börse, Binance, geht in die Schweiz. Das teilte Michael Wild, Head of DACH bei Binance, BTC-ECHO exklusiv mit. Konkret geht es dabei um die Eröffnung einer neuen Tochtergesellschaft – die Binance Switzerland Exchange AG. Zuletzt hatte die irische Zeitung Independent von einem möglichen Schritt nach Irland berichtet.

Für den neuen Standort suche man derzeit händeringend nach Personal, so Wild. “Wir suchen massiv Spezialisten in den Bereichen Risiko, Compliance, AML, digitale Assets und Geschäftsentwicklung aus der DACH Region mit entsprechendem Hintergrundwissen in Regulatorik und Marktumfeld. Die Chance bei Binance zu arbeiten, war nie größer als jetzt.”

Allgemein baue Binance Europe derzeit verschiedene Entitäten in den jeweiligen europäischen Jurisdiktionen auf, verriet der Head of DACH bei der Krypto-Börse weiter. Dort sollen bald lokale Teams eingesetzt werden.

Wir haben bereits Büros, wie etwa in Paris und Amsterdam. Wien und andere Städte werden bald folgen.

Binance will regulatorisch durchstarten

Ein Thema, das die Krypto-Börse Binance zuletzt immer wieder in den Fokus der Berichterstattung rückte, waren die verschiedenen Grabenkämpfe mit Regulierungsbehörden. So schränkten Regulatoren weltweit im vergangenen Jahr verschiedene Service-Dienstleistungen der Kryptobörse ein.

Binance bemüht sich seitdem um Besserung. Vor allem bei Anti-Geldwäschemaßnahmen (AML) habe sich viel getan, erklärt Wild. Mittlerweile arbeite die Kryptobörse eng mit Regulatoren zusammen, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. “Deswegen haben wir in den jeweiligen Jurisdiktionen auf aktives Marketing und aktives Anbieten von Services aus Regionen ohne Lizenz heraus verzichtet”, so der Head of DACH.

Darüber hinaus hat Binance im August vergangenen Jahres strengere KYC-Maßnahmen eingeführt. Derzeit bittet man Nutzer, sich erneut zu verifizieren.

Wir wollen geldwäscherechtlich und regulatorisch in allen Regionen compliant sein. Jeder User wird nach entsprechenden AML-Standards rezertifiziert, sofern nicht schon geschehen. Wir fahren ein Nulltoleranzprinzip.

Inwiefern sich die Regulatoren mit diesen Schritten zufriedengeben, bleibt allerdings abzuwarten.

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