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Pump and Dump Elon Musk und ein Erotiksternchen heizen Dogecoin-Achterbahnfahrt an

Dogecoin und Twitter gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Auch im neuen Jahr sorgte die Kurznachrichtenplattform für einen Höhenflug. Der Sinkflug bahnt sich aber bereits an.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Dogecoin-Münze auf einer Schreibmaschine

Quelle: Shutterstock

Dogecoin (DOGE) macht seinem Ruf als Meme-Coin alle Ehre und legt derzeit ein Pump-and-Dump-Muster aus dem Lehrbuch an den Tag. Der Spaß-Token mit dem Shiba-Emblem verbucht auf Wochensicht ein Plus von beeindruckenden 97 Prozent, rasselt mit einem ebenso beeindruckenden 24-stündigen Minus von 32 Prozent aber zu Redaktionsschluss bereits wieder unter die nur kurz eroberte 1-Cent-Marke.

Was im Regelfall die Alarmglocken bei Altcoin-Anlegern angehen lässt, kann den gemeinen Dogecoin-Hodler nicht aus der Fassung bringen. Pump-and-Dump-Achterbahnfahrten gehören quasi zur Dogecoin-DNA. Geboren als Spaß-Token, reagiert die Kryptowährung wie kaum eine andere auf die Twitter-Schallkammer. Als besonders einflussreich auf das Kursgeschehen hat sich dabei Tesla-Chef Elon Musk positioniert, der immer wieder mit einem fiktiven CEO-Posten des Token-Projekts kokettiert.

Elon Musk kann es nicht lassen

Lässt Musk auch nur das Wörtchen „Doge“ fallen, kann man die Uhr nach der nächsten Kursexplosion stellen. Mittlerweile bemüht sich Musk schon gar nicht mehr irgendeines Kontexts. Wie am 20. Dezember geschehen, reicht es, wenn er der wartenden Dogecoin-Gemeinde lediglich einen Knochen hinwirft.

Und die Rallye nahm ihren Lauf. Der Dogecoin-Kurs reagierte, wie er es immer nach einem Musk-Tweet tat, und stieg kurzerhand um 40 Prozent in nur drei Tagen.

Dogecoin-Influencer

Am 27. Dezember hat der Youtuber KEEM nachgelegt und ebenfalls die Doge-Werbetrommel für seine 2,8 Millionen Follower gerührt.

Mit einer anschließenden Dogecoin-Tweetserie dürfte er maßgeblich zum jetzigen Kursanstieg beigetragen haben. Doch den letzten Anstoß könnte Erotiksternchen Angela White gegeben haben, die sich am 2. Dezember als langjährige Doge-Hodlerin outete. Das Busenwunder blickt immerhin auf eine Gefolgschaft von 1,3 Millionen ergebenen Followern, die ihr an den Lippen hängen.

Tatsächlich legte Dogecoin kurz nach dem Tweet einen Steilflug hin und stieg innerhalb eines Tages nach zwei Jahren Wartezeit wieder über die Cent-Marke.

Ein Spaß-Token erobert den Krypto-Markt

Dass die Kursentwicklung auf eher wackligen Beinen steht, sollte angesichts der genannten „Indikatoren“ einleuchten. Fundierte Handelsstrategien greifen bei Dogecoin naturgemäß ins Leere. Wer nicht nur aus Spaß an der Freude mitzockt und ernsthaft in das Asset investiert, braucht nicht nur einen richtigen Riecher, sondern sollte auch stets die hiesigen Social-Media-Kanäle im Blick halten.

Erst im Sommer sorgte schließlich eine Tik-Tok-Challenge für eine Dogecoin-Rallye, die jedoch ebenso schnell wieder verpuffte. Die Zeitfenster, in denen sich ein Dogecoin-Investment lohnt, sind in aller Regel kurz, dafür umso ertragreicher.

Immerhin: Mit einer Marktkapitalisierung von 1,2 Milliarden US-Dollar belegt die Digitalwährung mit dem Hunde-Konterfei Platz 29 der größten Kryptowährungen. Dass das so bleibt, dafür sorgen Musk und Co.

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