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Gerüchte um Liquiditätsprobleme Digital Currency Group: Droht dem Krypto-VC die Pleite?

Liquiditätsengpässe, Abverkäufe, hohe Schulden: Die schwere Lage der DCG – einem der größten Krypto-Konglomerate – sorgt für Spekulationen.

Giacomo Maihofer
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Digital Currency Group

Beitragsbild: Shutterstock

| Zur DCG gehören u.a. Grayscale und Genesis.

Es wäre ein Super-GAU für die bereits angeschlagene Kryptobranche. Die Digital Currency Group (DCG) steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Das ist schon länger bekannt. Doch seit dieser Woche mehren sich Spekulationen darüber, dass eines der größten Konglomerate im Space gegen die Pleite kämpft.

Angeblich soll die DCG letzten Freitag, den 16. Dezember 2022, massiv Tokens aus ihrem Portfolio abverkauft haben. Außerdem behauptet Bitvavo, die populärste niederländische Börse, dass das Unternehmen ihnen Deposits im Wert von 280 Millionen US-Dollar nicht auszahle – aufgrund von “Liquiditätsproblemen”. In einem Brief von Ende November legte die Firma offen, dass über zwei Milliarden US-Dollar an Schulden bestehen.

Digital Currency Group reagiert nicht auf Gerüchte

Die Digital Currency Group ist ein absolutes Flaggschiff der Krypto-Branche. Sie verwaltet nicht nur Kryptoassets in Milliardenhöhe. Zu ihr gehört u.a. auch Genesis, der Top-Krypto-Broker, und Grayscale, der größte Krypto-Vermögensverwalter. Beide Firmen sehen sich seit Wochen auch mit Pleitegerüchten konfrontiert, wegen Zahlungsschwierigkeiten.

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Dass die DGC ihre Tokens wirklich verkauft hat, ist bisher unbestätigt. Die Grundlage für die Spekulation ist dünn: Am letzten Freitag fielen besonders stark im Kurs eine Reihe von Coins, die sich im Portfolio von DCG befinden, beispielsweise Filecoin, Polkadot und Flow. Das veranlasste mehrere Marktbeobachter und Journalisten zu der Aussage, dass DCG hinter dem Selloff stecke, u.a. Ran Neuner von CNBC.

Der Marktanalyst hat zwei Erklärungen: DCG wolle so ausstehende Schulden von über eine Milliarde US-Dollar an seine Tochterfirma Genesis begleichen. Oder sich mit diesem Schritt tatsächlich auf eine Insolvenz vorbereiten. Diese benötige die Liquidation aller liquiden Assets, beispielsweise Token. Die Firma hat das Gerücht nicht kommentiert. Auch der Vorwurf von Bitvavo blieb unbeantwortet.

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