Alles im Blick Die wichtigsten Krypto-News der Woche
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Eine Kaffeetasse steht auf einem Tablett mit Löffel und Keksen, das auf einer Zeitung steht.

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Neben Tesla auch SpaceX in Bitcoin investiert; “Alles läuft nach Plan” bei Cardano Smart Contracts; NFT-Plattform OpenSea sammelt 100 Millionen USD; Malaiische Behörden machen 1.069 Miner platt und Sammelklage gegen Coinbase wegen DOGE-Promo.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.


Nach Krypto-Talk: Neben Tesla auch SpaceX in Bitcoin investiert

Am Mittwochabend schaute der Krypto-Space in die USA. Dort fand ein Online-Panel zwischen “Dogefather” Elon Musk, Twitter-Gründer Jack Dorsey und Ark Invest CEO Cathie Wood statt. Darin sprachen die drei Entrepreneure über die Risiken und Vorteile von Bitcoin und andere Kryptowährungen. Dabei ließ vor allem Elon Musk gleich mehrere Bomben platzen, als er beispielsweise offenbarte, dass nicht nur Tesla in Bitcoin investiert sei, sondern auch sein Raumfahrtunternehmen SpaceX. Da das Raumfahrtunternehmen privat ist, war diese Information bisher noch nicht bekannt gewesen. Unklar bleibt auch, wie hoch die Krypto-Bestände von SpaceX tatsächlich sind.

Zudem sprach der 50-Jährige auch über sein eigenes Portfolio. So halte Musk, neben Tesla-Aktien, vor allem Bitcoin, Ethereum und Dogecoin. Dabei liege die Gewichtung seiner Krypto-Assets klar auf dem digitalen Wertspeicher. Darüber hinaus zeigte sich der Multientrepreneur optimistisch, dass der E-Autobauer bald “sehr wahrscheinlich” wieder Bitcoin akzeptieren werde.

Zuletzt sorgten die Aussagen des “Dogefather” immer wieder für teils heftige Kurs-Reaktionen. Nicht so diesmal. Nachdem Musk seine Aussagen zum Besten gegeben hatte, schlugen die Kurse der drei Assets kurzzeitig gen Norden aus, flachten jedoch schnell wieder ab und tendieren seitdem wieder seitwärts.

Cardano Smart Contracts: “Alles läuft nach Plan”

Kaum etwas erwartet die Cardano-Community aktuell so sehnlichst, wie die Integration von Smart Contracts auf der ADA-Blockchain. Das Update “Alonzo” soll diesen Traum endlich wahr machen. Aktuell befindet sich Alonzo und die Smart-Contract-Plattform Plutus noch im Testbetrieb. Wie bei jedem Upgrade verfolgt das Krypto-Projekt auch bei diesem Upgrade einen inkrementellen Ansatz: Neuerungen werden schrittweise und erst nach ausgiebigen Tests eingeführt. Bereits mehrmals mussten Deadlines bereits verschoben werden.


Laut Cardano-Guru Charles Hoskinson laufe jedoch alles nach Plan. In einem YouTube-Video verkündete er die erfolgreiche Implementierung von Plutus (konkret: das Plutus Application Backend, PAB) in JavaScript, der gängigsten Programmiersprache im WWW. Dadurch sollen Cardano-dApps auch im Webbrowser und Smartphones verwendbar werden. Dies habe laut Hoskinson aktuell die “höchste Priorität”. Derweilen schätzt der Cardano-Gründer, dass der Launch von Alonzo “wahrscheinlich” im August oder September erfolgen werde.

NFT-Plattform OpenSea sammelt 100 Millionen US-Dollar ein

Dass Non-fungible Token gekommen sind, um zu bleiben, dessen scheint sich der Wagniskapitalgeber Andreessen Horowitz derweil sicher zu sein. Wie am 20. Juli bekannt wurde, hat “a16z” sich abermals als Lead-Investor an einer Investitionsrunde für den NFT-Marktplatz OpenSea beteiligt. So teilte die Plattform mit, dass man insgesamt 100 Millionen US-Dollar aus einer Finanzierungsrunde einnehmen konnte. Neben Andreessen Horowitz waren auch zahlreiche Angel Investoren an der Investitionsrunde beteiligt. Mit dem Schauspieler Ashton Kutcher hat sich zudem auch Prominenz aus Hollywood ein Stelldichein gegeben. Das neugewonnene Kapital wolle man dabei einsetzen, um die eigene Plattform weiter auszubauen.

Malaiische Polizei walzt 1.069 Krypto-Miner platt

Es ist wohl der Alptraum eines jeden Krypto-Miners. Vor Kurzem kursierte ein Video aus der malaiischen Stadt Miri im Bundesstaat Sarawak im Krypto-Space, in dem örtliche Behörden über 1.000 Bitcoin Miner mit einer Dampfwalze zerstörten. Genauer handelte es sich bei den Geräten um ASIC-Miner, die speziell für das digitale Schürfen entworfen wurden. Der spektakulären Vernichtungsaktion waren mehrere Razzien der Polizei vorausgegangen, bei der illegale Mining Farmen hochgenommen wurden. Diese hatten zuvor Strom im Wert von etwa 2 Millionen US-Dollar abgezapft. Daraufhin schlossen die Behörden vier Standorte und verhafteten acht Verdächtige im Alter zwischen 24 und 64 Jahren. Sechs davon seien bereits verurteilt.

Schätzungen staatlicher Institutionen zufolge sollen illegale Mining-Aktivitäten allein im vergangenen Jahr Schäden in Höhe von 21,3 Millionen US-Dollar angerichtet haben. Infolgedessen hätten illegale Stromleitungen auch zu mehreren Bränden im Land geführt, kommentierte der Polizeichef von Miri die medienwirksame Aktion.

Sammelklage fordert Entschädigung von Krypto-Börse Coinbase

Ein Coinbase-Benutzer hat eine Sammelklage um fünf Millionen US-Dollar eingereicht. Er behauptet, die Krypto-Börse habe eine irreführende Werbekampagne bezüglich Dogecoin betrieben. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass sich der Kläger David Suski getäuscht sah. Er behauptet, mit dem Handel von Dogecoin (DOGE) im Wert von 100 US-Dollar geködert worden zu sein, um an Coinbase 1,2 Millionen-USD-Gewinnspiel teilnehmen zu können. Dabei geht es um den sogenannten Sweepstakes-Wettbewerb. Hierbei wurden Preise durch eine Art Lotteriesystem an Benutzer der Krypto-Börse Coinbase vergeben. In der Werbekampagne für die betreffende Aktion forderte Coinbase die Nutzer laut Anklage auf, zwischen dem 3. und 10. Juni 2021 mindestens 100 US-Dollar in Dogecoin zu handeln, um an der Verlosung teilzunehmen. Ob die Klage zugelassen wird, bleibt abzuwarten.


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