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Alles im Blick Die wichtigsten Krypto-News der Woche

Adidas lanciert eigene NFT-Kollektion, Nike kauft RTFKT, Sparkassen und Volksbanken im Krypto-Fieber und Myanmar-Opposition führt Tether ein.

Marlen Kremer
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.

Deutsche Sparkassen im Krypto-Fieber

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Die S-Payment, das Kompetenzcenter Payment der Sparkassen-Finanzgruppe, arbeitet tatsächlich an einem Pilotprojekt für die Krypto-Integration. Dabei plane die Bank, den Handel mit Kryptowährungen mit einer hauseigenen Wallet zu ermöglichen.

Da jedoch alle 370 Sparkassen in Deutschland letztendlich als eigenständige Bank fungieren, müsse das Krypto-Vorhaben von den Gremien durchgewunken und dann von den einzelnen Filialen selbstständig umgesetzt werden.

Mit derartigen News sind die Sparkassen in Deutschland jedoch nicht alleine. Auch bei den Volksbanken haben wir nachgefragt. Das Ergebnis: Auch hier möchte der Regionalverband der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte in den Krypto-Space vordringen. Dabei fokussiert sich die Bank auf den Handel mit Bitcoin. Ob der Bundesverband in das Projekt wohl noch mit einsteigt, bleibt abzuwarten.

Zum Sparkassen-Artikel geht es hier entlang. In diesem Artikel findet ihr mehr über das Volksbank-Projekt.

Tesla akzeptiert nun DOGE

Tesla-Chef Elon Musk wurde zur Person des Jahres in der TIME auserkoren. In dem ausführlichen Interview ging es natürlich auch um Kryptowährungen. Dabei nutzte Musk abermals die Gelegenheit, seine Vorliebe für den Hundetoken Dogecoin zu verkündet. Musk zufolge sei der Memecoin besser für Transaktionen geeignet als Bitcoin.

Doch damit nicht genug. Kurz danach ließ der Krypto-Enthusiast auf Twitter verlauten, dass sein Unternehmen Tesla nun Dogecoin “für einige Produkte” akzeptieren würde. Was genau mit dem Hundetoken käuflich sein wird, bleibt aktuell noch abzuwarten.

Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Myanmar-Opposition führt Tether ein

Nachdem die herrschende Militärdiktatur in Myanmar den Besitz und Handel von Kryptowährungen verboten hatte, meldet sich jetzt die Oppositionsbewegung zurück. Das National Unity Government (NUG) führte nun den Stablecoin Tether (USDT) als offizielle Währung des Landes ein.

Auf Facebook schlug der Finanzminister der Opposition Tin Tun Naing vor, den Stablecoin im Inland zu verwenden, “um die derzeitigen Handels-, Dienstleistungs- und Zahlungssysteme zu vereinfachen und zu beschleunigen”. Kryptowährungen könnten so vermutlich helfen, Zahlungssysteme in Myanmar der Militär-Kontrolle zu entziehen.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

Nike kauft NFT-Start-up

In einer Pressemitteilung verkündete der US-Sportartikelhersteller, das Start-up RTFKT gekauft zu haben. Mit der Akquisition möchte Nike “die nächste Generation von Collectibles bereitstellen, die Kultur und Gaming verbinden”, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das junge Unternehmen wurde erst letztes Jahr von drei Freunden gegründet. Dabei hat sich RTFKT zum Ziel gesetzt, die NFT- und Gaming-Welt mit einzigartigen Turnschuhen und digitalen Artefakten zu vereinen.

Schon in 2019 hatte sich Nike für die digitale Transformation gewappnet. Das beantragte Patent auf “Cryptokicks” blieb bis dato jedoch nur ein Vorhaben auf dem Papier. Ende Oktober dieses Jahres ging das Unternehmen dann einen weiteren Schritt in Richtung Krypto und reichte einen weiteren Antrag auf “virtuelle Güter”  beim Patent- und Markenamt ein. Ob wir die Krypto-Turnschuhe bald im Metaverse tragen können?

Mehr dazu findet ihr hier.

Adidas mit eigener NFT-Kollektion

Es war spannend bis zum Schluss, doch jetzt ist endlich die Katze aus dem Sack. Vor einiger Zeit verkündete Adidas eine Kooperation mit The Sandbox und Coinbase. Der Gegenstand der Krypto-Zusammenarbeit verblieb jedoch als Rätsel. Nun ist klar: Alles dreht sich um eine hauseigene NFT-Kollektion, um ins Metaverse voranzuschreiten.

Als Besitzer:in eines Adidas-NFTs könne man demnach Zugang zu virtuellen Wearables und passenden, physische Produkte für das Spiel The Sandbox erhalten. Coinbase ist derweil mit der Verwahrung der digitalen Assets beauftragt. Am 17. Dezember hat Adidas die NFTs gedroppt. Der Andrang war groß und jede Wallet auf nur eine Transaktion begrenzt, in der man maximal zwei NFTs erwerben durfte.

Mehr darüber könnt ihr hier lesen.

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