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Alles im Blick Die wichtigsten Krypto-News der Woche

Mehrere Kryptowährungen stellen neue ATHs auf; Coinbase geht an die Börse; Rekord-Bitcoin-Spende an die Grünen; Ethereum-Skalierung am Horizont und EZB-Bericht zur E-Euro-Umfrage.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Auf einem Holztisch steht ein kleiner Frühstücksteller. Daneben steht auf einem Tablet eine Kaffeetasse mit Löffel und Zucker. Darunter liegt eine Zeitung.

Beitragsbild: Shutterstock

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.

Allzeithochs purzeln nacheinander im Krypto-Space

Der Krypto-Space stand diese Woche ganz im Zeichen neuer Allzeithochs. Gleich mehrere der Top-10-Coins schafften es auf einen neuen Höchststand. Den Anfang machte am Montag der Binance-Coin (BNB) mit 637,44 US-Dollar. Am Mittwoch, dem 14. April folgten dann zunächst Cardano (ADA) mit 1,56 US-Dollar, ehe dann auch die Kryptoleitwährung Bitcoin (BTC) sich in neue Sphären (64.863,10 US-Dollar) katapultieren konnte.

Der Donnerstag gehörte dann Uniswap (UNI), als das DeFi-Projekt bei 39,52 US-Dollar sein Allzeithoch erreichte. Am Freitag, war es dann auch für Ethereum (ETH) so weit, als der Run bei 2.547,56 sein vorläufiges Ende fand. Der größte Star der Woche war jedoch eindeutig der Dogecoin (DOGE). Im Wochenvergleich explodierte der Kurs wortwörtlich und stieg um 617 Prozent auf sagenhafte 0,4377 US-Dollar an (Stand: 16. April, 17:41 Uhr).

Krypto-Start-up Coinbase geht an die Börse

Kaum ein anderes Wertpapier wurde so sehnlich erwartet wie das des jungen Unternehmens aus San Francisco. Nun vollzog Coinbase nach monatelangem Warten endlich seinen Börsengang an der US-Tech-Börse NASDAQ (Handelskürzel: COIN). Damit trat Coinbase in die ruhmreichen Hallen von Apple, Amazon, Google, Microsoft und Facebook ein. Die Aktie startete bei 381 US-Dollar und erreichte bei 429,54 ihren bisherigen Höchststand.

Beim Börsengang handelte es sich um ein sogenannten Direct Public Offering (DPO). Die wichtigsten Updates zur Aktie findet ihr in unserem Coinbase-Newsticker.

Die Grünen erhalten Rekordspende aus Bitcoin-Gewinnen

Die Grünen erhalten Unterstützung aus der Krypto-Szene. Wie aus dem Spendenregister des Bundestags hervorgeht, erhielten die Grünen eine Rekordspende in Höhe von einer Million Euro. Beim Finanzier handelt es sich dabei um einen Programmierer aus Greifswald. Gegenüber der deutschen Presseagentur sagte eine Parteisprecherin, dass die Mittel aus Bitcoin-Gewinnen geflossen seien. Mit den Zuwendungen wolle der Geldgeber ein Zeichen für einen Politikwechsel hin zu mehr Klima- und Umweltschutz setzen.

Der Partei habe der Donator erklärt, dass er die Gewinne als “unverdienten Reichtum” ansehe und diese lieber gesellschaftlich für etwas einsetzten wolle, das eher seiner Überzeugung entspreche. Mittlerweile stünde der ITler Bitcoin, aufgrund des hohen Stromverbrauchs während des Miningprozesses, kritisch gegenüber.

Ethereum-Skalierung am Horizont

Dass Ethereum seit geraumer Zeit mit Skalierungsproblemen zu kämpfen hat, ist bekannt. Doch Rettung naht. Ein vielversprechender Layer-2-Ansatz kommt von Matter Labs. Dem jüngsten Blogpost zufolge haben die Entwickler ein “System mit 20.000+ TPS (Transactions per Second)” auf die Beine gestellt. Das wäre ein Meilenstein für Ethereum. Aktuell stemmt das Netzwerk rund 15 Transaktionen die Sekunde. Selbst die Skalierungslösung von Optimism, die laut Roadmap im Juli Mainnet-tauglich sein soll, käme mit 1.000 bis 4.000 TPS nicht in die Nähe der Matter-Labs-Lösung.

Die Plattform dahinter nennt sich zkPorter, die Matter Labs bereits als “Motor für die Massenakzeptanz von Kryptowährungen” anpreist. Der Ansatz beruht auf dem Zero-Knowledge-Proof-Verfahren (ZK), bei dem vereinzelte Transaktionen und Smart Contracts zunächst auf der Layer-2-Schicht koordiniert und im Anschluss gebündelt auf dem Ethereum Mainnet abgewickelt werden. Dafür wird die zkSync-Lösung künftig in zwei Teile gesplittet: zkRollup mit On-Chain-Datenverfügbarkeit und zkPorter mit Off-Chain-Datenverfügbarkeit. Laut der Entwickler des Krypto-Projekts sollen beide Teile zusammensetzbar und interoperabel sein.

Neuer EZB-Bericht zur E-Euro-Umfrage

Die EZB hat einen neuen Bericht zum E-Euro veröffentlicht. Als Grundlage dazu diente dabei eine Umfrage, die die Zentralbank im vergangenen Oktober gestartet hatte. 8.221 Bürger und Unternehmer der EU meldeten sich daraufhin. In einem Top-5-Ranking setzte ein Großteil der befragten Privatsphäre an die oberste Stelle. Demnach gaben 43 Prozent an, dass dies die wichtigste Funktion sei, die der E-Euro zu erfüllen habe. Danach folgte der Punkt “Sicherheit” mit 18 Prozent und die Einsatzfähigkeit im gesamten EU-Raum (11 Prozent).

Des Weiteren gaben sowohl Bürger als auch Fachleute an, dass der E-Euro in das bestehende Zahlungsnetzwerk der Banken und Zahlungsdienstleister integriert werden müsse. Dazu stimmten beide Gruppen darüber überein, dass eine Überwachung und Lizenzierung von Intermediären notwendig sei, um Datenmissbrauch und Sicherheitsbedenken zu vermeiden sowie den Verbraucherschutz zu gewährleisten. Ungeachtet der Privatsphäre unterstützten beide Parteien Erfordernisse zur Vermeidung von illegalen Aktivitäten. So setzte sich weniger als einer von zehn Umfrageteilnehmern für vollkommene Anonymität ein.

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