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Vor Vasil Hard Fork Das sind die 5 heißesten DeFi-Projekte auf Cardano

Mit der Vasil Hard Fork könnte Cardano sein volles Potenzial entfalten. Damit würde auch das noch junge DeFi-Ökosytsem auf der Blockchain erblühen. Das sind fünf der vielversprechendsten Projekte.

Johannes Macswayed
 |  Lesezeit: 5 Minuten
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Cardano

Beitragsbild: Shutterstock

| Cardano könnte ab September sein volles Potenzial entfalten.

Im Zuge des Ethereum Merge sind andere Layer-One-Blockchains vorerst in den Hintergrund gerückt. Für Cardano steht aber fast zeitgleich ein ähnlich wichtiges Update an: die Vasil Hard Fork. Diese startet am 22. September und soll endlich die lang ersehnte Leistung bringen, um DeFi-Anwendungen skalierbar zu machen.

Denn: Mit gerade einmal 82 Millionen US-Dollar Total Value Locked (TVL) ist Cardano derzeit noch ein Winzling im DeFi-Sektor – jedoch mit großem Potenzial. Über die Beteiligung an sogenannten ISPOs (Initial Stake Pool Offering) können Nutzer durch das Staken von ADA in bestimmten Pools vor Start einiger DeFi-Apps deren Token verdienen.

Außerdem sind bereits im Laufe des Jahres einige Projekte an den Start gegangen, die nach den Leistungssteigerungen des Updates ihr volles Potenzial entfalten könnten. Im Folgenden schauen wir uns fünf DeFi-Projekte im Cardano-Ökosystem genauer an.

1. Liqwid Finance (LQ)

Der noch schlummernde Lending-Gigant hat großes vor: Liqwid Finance will das mehrdimensionale Lending-Zentrum der Cardano Blockchain werden. Wie auch bei Compound oder Aave auf Ethereum können Nutzer hier über das Lending Zinsen für ihre Token kassieren. Und noch mehr: Laut Entwicklern sollen bis zu neun Ertragskanäle für Nutzer geschaffen werden. Bisher profitierten diese vor Start der Plattform durch ihre Beteiligung. So gab es für Discord Mitglieder im Januar einen Airdrop der LQ-Token. Diese können so bereits auf den dezentralen Börsen Cardanos gehandelt werden.

Noch steckt Liqwid in den letzten Stadien seiner Entwicklung. Vermutlich möchte man zeitgleich mit den Performance-Steigerungen der Vasil Hard Fork an den Start gehen. Nur so ließe sich die vermutlich hohe Nachfrage auf dem Protokoll bedienen. Auf Twitter und Discord gibt das Projekt regelmäßige Entwickler-Updates für die Community.

2. Minswap (MIN)

Wer auf Cardano einfache Token Swaps durchführen will, kommt an Minswap nicht vorbei. Derzeit stammt gut die Hälfte von Cardanos TVL von der dezentralen Börse Minswap. Die schlicht gestaltete Benutzeroberfläche erinnert sehr an die Einfachheit von Sushiswap oder Uniswap auf Ethereum. Daher ist diese Börse besonders für Anfänger geeignet. Für Fortgeschrittene gibt es verschiedenste Möglichkeiten, Liquidität beizusteuern und in klassifizierten Pools Yield Farming (Rendite-Farming) zu betreiben.

Außerdem nützlich: Die Zap-In Funktion. Hier kann direkt mit nur einem Token eines Liquiditäts-Paares in den entsprechenden Pool eingezahlt werden. Die richtige Allokation der Token übernimmt die Börse. Auch eine mobile Wallet für Android stellt Minswap bereit.

3. MuesliSwap (MILK)

Cardanos derzeit viertgrößte dezentrale Börse, MuesliSwap, ist mit zahlreichen Features vollgepackt. Anders als auf anderen DEXs können Nutzer hier per Orderbuchverfahren handeln, sprich Angebote und Gebote für bestimmte Token direkt aufgeben. Auch Instant- und Limitswaps sind möglich. Mit dem Staking des eigenen MILK Token lassen sich zudem beliebte Token der Cardano Blockchain verdienen.

Das Team hinter MuesliSwap ist eines der aktivsten auf Cardano. So wird gerade zusätzlich an einem NFT-Marktplatz und einem Launchpad für junge Cardano-Projekte gebaut. Hier nimmt man sich großen Börsen wie Binance als Vorbild, die Nutzern eine “All-In-One”-Krypto-Plattform bietet.

So gut wie jeder Cardano-Token ist auf MuesliSwap handelbar. Und noch mehr: Über eine Integration mit der Cross-Chain-Plattform Milkomeda können andere Kryptowährungen wie etwa ETH, AVAX, USDC oder BNB als Wrapped Token gehandelt werden. Damit ist Muesli-Swap eines der ersten interoperablen DeFi-Projekte auf Cardano.

4. MELD (MELD)

MELD bezeichnet sich selbst als “erstes DeFi, Non-Custodial-Banking-Protokoll”. Funktionieren soll die Plattform scheinbar wie eine dezentrale Version der Nexo-App. Wer MELD nutzt, gibt seine Kryptowährung demnach nie in andere Hände und soll somit jederzeit weiter Zinsen verdienen können. Wer Kryptowährungen einzahlt, soll gegen diese einen Kredit in echter Währung aufnehmen können. Das Geld kann dann beispielsweise auf das eigene Bankkonto ausgezahlt werden. Damit stellt MELD eine erste Anwendungsmöglichkeit Cardanos in der echten Welt dar.

Noch steckt MELD jedoch in seiner frühen Phase und der Funktionsumfang der App ist noch sehr limitiert. Die Anwendung sollte aber auf jeden Fall im Auge behalten werden.

5. Genius Yield (GENS)

Genius Yield soll den weniger Affinen DeFi-Nutzern die Chance auf optimale Rendite bieten. Das vor kurzem abgeschlossene ISPO markiert den Startschuss für Genius Yield, das laut Roadmap im vierten Quartal dieses Jahres sein Mainnet starten will. Das Prinzip der App soll auch für Anfänger zugänglich sein und ähnelt in seiner Funktion dem Yearn-Finance-Protokoll auf Ethereum.

Nutzer können bequem in verschiedene Tresore (Vaults) einzahlen. Im Anschluss muss noch die individuelle Liquiditäts-Präferenz eingestellt werden. Den Rest erledigt Genius Yield. Es soll die stets beste Strategie zur Optimierung der DeFi-Rendite auswählen.

Genius soll dabei automatisch bestimmen, wo die besten Zinsen erzielt werden. Dazu gibt es die eigene Genius-Wallet und einen Accelerator, der über den separaten Genius X Token (GENX) betrieben wird.

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