Dank Partnerschaft: Geschenkgutscheine über Coinbase
Michael Preissl

von Michael Preissl

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Die Service-Erweiterungen und der Ausbau von Coinbase scheint kein Ende zu nehmen. Selbst nach dem Umbau der Trading-Plattformen, der Umbenennung von GDax in Coinbase Pro, gibt es beinahe täglich neue News. Diesmal handelt es sich um eine neue Partnerschaft, die es Kunden aus Europa und Australien ermöglicht, mit ihren Kryptowährungen bei bekannten Händlern wie Nike und Uber bezahlen zu können.

Der neue Partner von Coinbase ist WeGift, ein in London ansässiges Fintech-Start-up für Geschenkkarten. Das Besondere an den Karten ist, dass Kunden der Kryptobörse ihre Kryptowährungen in Geschenkkarten umwandeln können. Diese können sie wiederum in über 120 Geschäften nutzen, darunter Uber, Amazon und Tesco.


Auf der Website von WeGift wird der Ablauf erklärt und auch erwähnt, dass es neben einem durchschnittlichen Bonus von 5 Prozent im Geschenkkartenwert keinerlei Tauschgebühren gibt, nachdem der Benutzer sein Kryptoguthaben von seinem Coinbase-Konto umwandelt.

Zeeshan Feroz, CEO von Coinbase UK äußert sich wie folgt zu dieser Partnerschaft:


„Kunden, die eine E-Geschenkkarte kaufen, werden keine Coinbase-Auszahlungsgebühren und Boni auf ausgewählte Geschenkkarten verrechnet. Mit der Einführung von E-Geschenkkarten haben Kunden eine neue Möglichkeit, ihre Kryptosalden auszugeben und ihren Wert zu erkennen. Über die Geschenkkarten können sie direkt greifbare Dinge oder Dienstleistungen kaufen. Beispielsweise kann man Bitcoin in Uber-Guthaben umwandeln oder Ether für einen Einkaufsbummel bei Nike nutzbar machen. Kunden erhalten damit eine größere Flexibilität und Kontrolle darüber, wie sie ihre Kryptowährungen verwenden.“

Die europäische Expansion trägt Früchte

Anfangs soll der Service nur für Australien, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Italien und den Niederlanden zur Verfügung stehen. Mit der Präsenz in über 32 Ländern, beabsichtigt Coinbase die Erweiterung auf andere Märkte in den nächsten drei Monaten.

Dieser Service folgt der diesjährigen Expansion nach Europa, nachdem die in San Francisco ansässige Börse eine E-Geld-Lizenz durch die Financial Conduct Authority (FCA) erhalten hat. Die Finanzaufsicht in Großbritannien gewährte hingegen die Möglichkeit, E-Geld-Dienstleistungen als Alternative zu Bargeld für 23 EU-Länder und Großbritannien anbieten zu können.

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