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Positiver Trend Coinbase nimmt in Q4 2,2 Mrd. USD an Transaktionsgebühren ein

Coinbase hat mit seinen Zahlen zum vierten Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen, die Aktie verliert dennoch.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Coinbase

Beitragsbild: Shutterstock

Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Krypto-Plattform Coinbase beeindruckende Zahlen für das vierte Quartal 2021 vorgelegt. Die Markterwartungen wurden mit einem Nettoumsatz von 2,5 Mrd. US-Dollar deutlich um 27 Prozent übertroffen. Dies ist insbesondere den Transaktionseinnahmen zu verdanken, welche von Q3 auf Q4 um mehr als das Doppelte auf 2,276 Mrd. USD gestiegen sind und damit 91 Prozent der Gesamteinnahmen ausmachen.

Der Transaktionsumsatz von Coinbase lag im Jahr 2021 bei ganzen 6,8 Milliarden US-Dollar lag. Dennoch ließ der Nettogewinn von 840 Mio. USD bei den Coinbase-Aktionären keine Euphorie aufkommen. Die Aktie sank im nachbörslichen Handel gar um 4,7 Prozent und hat damit seit Beginn des Jahres ganze 30 Prozent an Wert eingebüßt. Was die Nutzerzahlen angeht, hatte Coinbase jedoch ein deutliches Wachstum zu verzeichnen. Dieses ist von 7,4 Millionen im dritten auf 11,4 Millionen im vierten Quartal gestiegen. 

Coinbase will Kundensupport verbessern

Ensprechend fällt das Fazit für das Geschäftsjahr bei Coinbase positiv aus. Nicht nur dass die Krypto-Marktkapitalisierung neue Rekordwerte erreichte, auch die Akzeptanz schwergewichtiger institutioneller Anleger schreibt sich die Plattform auf die Fahne:

Auf institutioneller Seite war ein wichtiges Thema im Jahr 2021 die Annahme durch ein breiteres Spektrum von Kunden, die sich mit Kryptowährungen beschäftigen wollen – über Vermögensverwalter und Finanzdienstleister hinaus bis hin zu Corporate Treasuries und institutionellen Kapitalgebern.

Als einen der Gründe für die stark gewachsene Nutzerzahl führt der Bericht die verbesserte Wallet von Coinbase an. Kunden können sie verwenden, um mit dezentralen Krypto-Anwendungen über die mobile App sowie eine Browser-Erweiterung zu interagieren, die mit Drittanbieter-Browsern wie Chrome funktioniert. Damit sei der Zugang zu DeFi, NFTs sowie dem nativen Handel mit mehr als 5.500 Krypto-Assets über dezentrale Börsen deutlich erleichtert. Das Unternehmen sagte auch, dass es plant, 6.000 neue Mitarbeiter im Kundensupport einzustellen. Dieser Bereich gilt für viele als eine der Schwachpunkte des Unternehmens. 

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