Dogecoin Hype Coinbase: Kläger verlangt nach DOGE-Promo Schadenersatz in Millionenhöhe
Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Die Kryptobörse Coinbase sieht sich einer Sammelklage eines Dogecoin-Käufers gegenüber, der 5 Millionen US-Dollar Schadenersatz fordert. Der DOGE-Kurs fällt derweil stetig.

Ein Coinbase-Benutzer hat eine Sammelklage um fünf Millionen US-Dollar eingereicht. Er behauptet, die Börse habe eine irreführende Werbekampagne bezüglich Dogecoin betrieben. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass sich der Kläger David Suski getäuscht sah. Er behauptet, mit dem Handel von Dogecoin (DOGE) im Wert von 100 US-Dollar geködert worden zu sein, um an Coinbase 1,2 Millionen-USD-Gewinnspiel teilnehmen zu können. Dabei geht es um den sogenannten Sweepstakes-Wettbewerb. Hierbei werden Preise durch eine Art Lotteriesystem an Benutzer der Kryptobörse Coinbase vergeben. In der Werbekampagne für die betreffende Aktion forderte Coinbase die Nutzer laut Anklage auf, zwischen dem 3. und 10. Juni 2021 mindestens 100 US-Dollar in Dogecoin zu handeln, um an der Verlosung teilzunehmen.


Der Anwalt des Klägers behauptet nun, dass die Kampagne irreführend war, da die Regeln jedem erlaubten, kostenlos teilzunehmen. Die Regeln hätte Coinbase nicht im Voraus offengelegt und stattdessen nur unter einem separaten Abschnitt “Regeln und Details” erwähnt. Laut diesen genügt es für die Teilnahme am Gewinnspiel, dass der Kunde eine Karte mit seinen persönlichen Daten einsendet. Der Handel mit DOGE im Gegenwert von 100 USD sei demnach überhaupt nicht nötig gewesen, um an der Sweepstakes-Aktion von Coinbase teilzunehmen – das Gegenteil sei jedoch in der Werbung behauptet worden:


Der einzige Grund, warum der Kläger die Entscheidung traf, weitere Dogecoins von Coinbase zu kaufen, war, dass das Unternehmen ihn glauben ließ, dass dies notwendig sei, um an dem 1,2-Millionen-Dollar-Gewinnspiel von Coinbase teilzunehmen.

Anklageschrift

Kurs von DOGE schon seit Wochen im freien Fall

Nun bleibt die Frage, warum es sich überhaupt um eine millionenschwere Klage handelt, wenn der Schaden doch “nur” bei 100 US-Dollar liegt. In der Klageschrift heißt es dazu, dass eine “trügerische digitale Werbekampagne” möglicherweise auch viele andere Händler irregeleitet habe. Diese könnten Millionen von Dollar für Dogecoin-Käufe bei Coinbase gezahlt haben. Nicht nur im Namen des Klägers, auch im Namen Millionen anderer Nutzer soll Coinbase also zur Rechenschaft gezogen werden.

Seitdem Dogecoin (DOGE) im März ein Allzeithoch bei 0.731578 USD erreichte, haben deutliche Korrekturen eingesetzt. Nach Gamestop hatten sich die Reddit-Trader von SatoshiStreetBets, dem Krypto-Ableger von WallStreetBets, mit DOGE ein Kursziel ausgesucht, das sie mit einer konzertierten Aktion nach oben treiben konnten. Der Fall folgte allerdings auf dem Fuße. Zuletzt betrugen die Kursverluste innerhalb eines Monats über 43 Prozent, in den letzten 24 Stunden büßte DOGE 9 Prozent ein.



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