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Trotz gestiegener Adoption Coinbase-Chef: Müssen Krypto noch besser erklären

Der Chef von Coinbase Germany gab am Rande der Crypto Asset Conference (CAC) spannende Insights in die aktuelle Lage des aufstrebenden Kryptomarktes.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Coinbase

Quelle: Shutterstock

Zum Auftakt der Crypto Asset Conference in Frankfurt am Main, von der aus BTC-ECHO live berichtet, fasste der Chef von Coinbase Germany, Sascha Rangoonwala, das Krypto-Jahr 2021 zusammen. Allgemein habe man bei dem deutschen Ableger der US-Kryptobörse ein gestiegenes Interesse von institutioneller Seite beobachtet. Ein klares Zeichen der Reife, so Rangoonwala. So seien etwa 30 Milliarden US-Dollar von Venture-Capital-Unternehmen in den Krypto-Space geflossen. Coinbase selbst hat laut eigenen Angaben in 150 Firmen und Start-ups investiert. Den größten Erfolg sah Rangoonwala allerdings im Bereich DeFi und NFT. “2021 war wirklich ein Breakout-Jahr für DeFi und NFTs”, so der Chef von Coinbase Germany.

Während diese Entwicklung durchaus positiv zu bewerten sei, müsse der Krypto-Sektor jedoch noch mehr tun, um auch die Adoption der Privatinvestoren zu steigern. Dafür solle sich die Industrie darauf konzentrieren, Krypto noch besser zu erklären. So entwickle man bei Coinbase gerade ein Tracking Tool, mit dem man die allgemeine Adoption von Bitcoin und Co. besser nachverfolgen und nachvollziehen möchte.

Mit Hinblick auf die Verteilung der Marktanteile seien derzeit die USA das Maß aller Dinge. Europa solle sich auf die industriellen Use Cases fokussieren, so die Handlungsempfehlung des Coinbase Germany Chefs.

Unhosted Wallets: Coinbase-Chef hofft auf Milde

Abseits dessen äußerte sich Rangoonwala auch zur Regulierung von Kryptowerten in Europa. Natürlich war dabei auch das derzeitige Streitthema um unhosted Wallets omnipräsent. Der Coinbase-Chef dazu:

Wir halten den Entwurf für unglücklich, ich bin aber optimistisch. Wir bei Coinbase hoffen, dass die negativen Passagen in dem Entwurf in den nächsten Instanzen zumindest abgemildert werden können. Ansonsten kommen auf unhosted Wallets schwierigere Zeiten in Europa zu.

Am vergangenen Donnerstag hatte der ECON- und LIBE-Aussschuss des EU-Parlaments für einen Regulierungsentwurf (Transfer of Funds Regulation) gestimmt, der im schlimmsten Fall zu einem Verbot von unhosted Wallets führen könnte. Nach Meinung von Experten, könnte der Entwurf, den DeFi-Sektor in Europa massiv einschränken.

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