The Sky is the Limit Citibank bezeichnet Bitcoin als “Polarstern” des Krypto-Space
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Das Logo der Citibank auf einer gläsernen Gebäude-Fassade.

Quelle: Shutterstock

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Ein Bericht der Citibank bezeichnet Bitcoin als “Polarstern” des Krypto-Space. Damit widerspricht die Bank ihrem letzten Report aus 2014.

Der Bitcoin erlebt aktuell turbulente Zeiten. Nachdem die Kryptowährung Ende Februar ein neues Allzeithoch (58.330,57 US-Dollar) erreichte, schlug der digitale Wertspeicher den Weg gen Süden ein, ehe er sich bei 43.241,62 US-Dollar fing und sich nun langsam zu erholen scheint. Nun veröffentlicht die Citibank, eine der größten Privatkundenbanken der Welt, einen Bericht, in dem sie ein Loblied auf Bitcoin anstimmt und den “Polarstern” der Kryptowährungen am “Wendepunkt” wähnt.


Der Report beginnt mit einem Résumé des letzten Bitcoin-Artikels aus dem Jahr 2014. Damals sei man zu dem Entschluss gekommen, dass die Kryptowährung ein “Möchtegern-Asset” und “Möchtegern-Zahlungsmittel” sei, dass in der Praxis keine Anwendung finden werde. Es sei wahrscheinlicher, dass eine andere digitale Währung sich durchsetzen werde.

Bitcoin scheint die Citibank nun eines Besseren belehrt zu haben. Im aktuellen Bericht hätten sich viele Parameter geändert, heißt es. Man habe erkannt, dass disruptive Innovationen, also Entwicklungen, die bestehende Technologien obsolet machen können, zwar Zeit bräuchten, um zunehmend von der Bevölkerung genutzt zu werden. Laut des Reports habe sich dieses Zeitfenster der Nutzung jedoch “dramatisch” verkleinert.


“Bitcoin hat sich gewandelt”

So ist es für die Autoren des Berichts keine Überraschung, dass sich Bitcoin seit der letzten Beurteilung gewandelt habe. Das sei in erster Linie den Nutzerzahlen und der zwischenzeitlichen 1-Billion-Marktkapitalisierung zu verdanken. Zudem sei der Umstand hervorzuheben, dass sich um Bitcoin herum eine ganze Krypto-Ökonomie entwickelt habe. Die wichtigsten Änderungen, die die Autoren überzeugen konnte, ist jedoch der Wechsel, dem sich Bitcoin unterzogen hatte. Weg von einer primär auf den Einzelhandel fokussierten Währung, hin zu einem inflationsabsichernden Asset, das immer mehr institutionelles Interesse errege.

Laut des Reports reagiere der Markt bereits auf die wachsende Neugier des institutionellen Sektors, indem beispielsweise immer mehr Krypto-Börsen spezifische Implementierungen für Großanleger einbauten, um ihnen den Einstieg zu erleichtern. Dabei bezeichnete die Citibank Bitcoin nicht nur als “digitales Gold”, wie beispielsweise beim Bloomberg Crypto Summit. Die Autoren des Reports gingen sogar noch weiter:

All diese Einschätzungen über das Potenzial von Bitcoin, darüber wie es neue Geschäftsmodelle im Blockchain-Bereich entstehen lässt, beeinflusst und inspiriert, bringt uns dazu, ihn als den Polarstern zu bezeichnen.

Citi GPS, “BITCOIN At the Tipping Point”, 1. März 2021

Ob Bitcoin dieses Potenzial weiterhin erfüllen und die technische Transformation weiter vorantreiben kann, ist unklar. Für die Autoren sei jedoch klar, dass das Asset eine neue Phase in seiner Entwicklung erreicht habe. Aktuell scheint das Krypto-Firmament etwas verdüstert zu sein. Ob der “Polarstern” da wieder Licht ins Dunkel bringen kann, bleibt abzuwarten.



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