Inside Krypto-Sektor Blockchain Gaming, NFT und Steuer-Gau: Das sollte man wissen
Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Kryptokompass
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Vom Miner-Exodus und der Flippening-Frage, über Blockchain-Gaming und Krypto-Steuerrecht, bis hin zum Bundestagswahlcheck: Das erwartet euch in der neuen Kryptokompass-Ausgabe.

Ethereum: Der neue Bitcoin?

Wenn es nach Bekanntheit und Marktkapitalisierung geht, dann ist Bitcoin noch immer der unumstrittene Platzhirsch im Krypto-Wald. Zu Redaktionsschluss gehen 42 Prozent der Gesamtmarktkapitalisierung auf das Konto von Bitcoin. Anders ausgedrückt: Die Bitcoin-Dominanz liegt bei 44,5 Prozent. Ein Blick auf die Entwicklung der Bitcoin-Dominanz zeigt jedoch einen deutlichen Abwärtstrend, der am 1. Januar seinen Anfang genommen hat – trotz des Allzeithochs, das BTC im April jenseits der 60.000 USD aufgestellt hat.


Das bedeutet im Umkehrschluss, dass in den vergangenen Monaten das Kapital vor allem in den Altcoin-Sektor geflossen ist. Besonders eindrücklich zeigt sich das bei Ethereum. Der Smart-Contract-Pionier konnte seinen Anteil an der Gesamtmarktkapitalisierung seit Anfang des Jahres deutlich ausbauen. Zur Zeit des Schreibens ist knapp jeder fünfte US-Dollar im Krypto-Space in ETH investiert: Die Ether-”Dominanz” liegt bei 19 Prozent. Gegen den USD ist ETH zwischen dem 26.08.2020 und 26.08.2021 um satte 650 Prozent gestiegen, während auch ETH/BTC um stattliche 100 Prozent zugelegt hat. Aufgrund dieser Entwicklung prophezeien manche Marktbeobachter bereits das “Flippening” von ETH und BTC.

Wie die Chancen für einen Thronstoß stehen, klärt Christopher Klee im Coin des Monats.

Zora im Test – so erstellst du deinen eigenen Non-Fungible Token (NFT)

Inzwischen ist klar – 2021 ist das Jahr, in dem Non-Fungible Token der Durchbruch gelungen ist. Im Jahr 2020 verzeichnete die weltweit größte NFT-Handelsplattform gerade einmal ein Handelsvolumen von 24 Millionen US-Dollar. Seit Anfang des Jahres 2021 sind nun schon NFT im Wert von über einer Milliarde US-Dollar gehandelt worden. Der Sektor befindet sich derzeit in einer exponentiellen Wachstumsphase. Dennoch bestehen noch große Wissenslücken, insbesondere was die “Mechanik” der Token anbelangt.

Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie man eigentlich selber einen NFT erstellt, dann solltet ihr den Zora-Testbericht von Leon Waidmann nicht verpassen.

Blockchain Gaming: Das Zocken der Zukunft?

Lange Zeit war es immer wieder das gleiche Bild. Lange Schlangen mit abertausenden von Menschen, die ungeduldig auf den Einlass in die Kölner Messehallen warteten – einige von ihnen gar verkleidet als Elfen, Magier oder Jedi-Ritter. Das war das gewohnte Bild, wenn die größte Videospielmesse Europas – die Gamescom – Zocker aus aller Herren Länder zu sich rief. In den beiden Jahren vor der Pandemie vermeldeten die Veranstalter gar neue Besucherrekorde. 370.000 Menschen pilgerten in die Rheinmetropole, um einen Blick auf die neusten Videospiele zu erhaschen und den ein oder anderen Titel vorab anzutesten.


Wie auch in anderen Teilen der Veranstaltungsbranche hatte die Gamescom jedoch mit den Folgen des Virus zu kämpfen. Im letzten Jahr entschied man sich kurzfristig für ein Digitalevent – so auch dieses Jahr. Dem Gaming-Markt hingegen konnte die Pandemie nichts anhaben. Allein in Deutschland bedeutete das Corona-Jahr 2020 einen neuen Umsatzrekord von 8,5 Milliarden Euro für die Gaming-Industrie – knapp 2,1 Milliarden mehr als im Vorjahr. Kaum verwunderlich, dass bei diesen Zahlen auch der Bereich des Blockchain Gamings profitiert.

Welche Titel besonders aus der Blockchain-Gaming-Landschaft hervorstechen und dabei auf innovative Weise die Technologie in der Videospielindustrie verankern, dröselt Daniel Hoppmann für euch auf.

Crypto Crime: Inside BMF – Krypto-Anlegern droht Steuer-GAU

In Deutschland haben die Phänomene Blockchain und Krypto-Assets bislang zwar keinen eigenständigen Rechtsrahmen erhalten, sie werden aber nach Ansicht des BMF vom Steuerrecht erfasst. Das BMF stellt sich also auf den Standpunkt, man interpretiere lediglich eine bestehende Rechtslage. Ob das zutrifft, werden Gerichte entscheiden müssen. Ein Ministerium darf nicht Gesetzgeber spielen. Das Ergebnis ist jedenfalls mehr als ernüchternd. Unter Eindruck der zahlreichen Stellungnahmen von Verbänden und Praktikern versprach das Bundesfinanzministerium (BMF) zwar, einzelne strittige Themen wie Airdrops oder Fork noch einmal näher im Krypto-Steuerentwurf anzuschauen. Die Marschrichtung ist aber klar: Die Besteuerung von Kryptowährungen soll ein Maximum erreichen.

Worauf Anlegerinnen und Anleger jetzt besonders bei ihrer Steuererklärung achten müssen, erläutern die Steueranwälte Martin Figatowski und Thorsten Franke-Roericht in einem Gastartikel.

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