Rund um die Straße von Hormus blieb es am Wochenende vergleichsweise ruhig. US-Präsident Donald Trump erklärte zwar, die strategisch wichtige Meerenge zu US-Territorium machen zu wollen, größere neue Entwicklungen im Konflikt mit dem Iran blieben jedoch aus.
Ein wichtiger Termin für den Krypto-Markt folgt am Mittwochabend. Um 20:00 Uhr MESZ veröffentlicht die US-Notenbank das Protokoll der FOMC-Sitzung vom 29. Juli, bei der der Zielkorridor unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent belassen wurde. Drei der zwölf Stimmberechtigten votierten damals für eine Anhebung um 25 Basispunkte. Anleger dürften deshalb genau darauf achten, ob die Protokolle weitere Hinweise auf eine restriktivere Geldpolitik liefern.
Krypto startet mit leichten Gewinnen
Der Krypto-Markt zeigt sich zum Wochenbeginn freundlich. Bitcoin notiert bei 63.410 US-Dollar und gewinnt innerhalb von 24 Stunden 0,69 Prozent. Ethereum steigt um 1,01 Prozent auf 1.900 US-Dollar, während Solana bei 75,44 US-Dollar und XRP bei 1,01 US-Dollar gehandelt werden. Größere Ausreißer unter den Altcoins bleiben bislang aus.
Auch die US-Aktienfutures deuten auf einen leicht positiven Handelsstart hin. Die Futures auf den S&P 500 gewinnen 0,14 Prozent, beim Nasdaq sind es 0,41 Prozent. Der S&P 500 hatte die vergangene Handelswoche bereits nahe seinem Rekordhoch beendet, während der Nasdaq weiterhin oberhalb von 30.000 Punkten notiert.
Weniger Unterstützung kam zuletzt von den US Spot ETFs: Aus den Bitcoin ETFs flossen in der vergangenen Woche netto 389,71 Millionen US-Dollar ab. Bei den Ethereum ETFs beliefen sich die Nettoabflüsse auf 2,26 Millionen US-Dollar. Für die laufende Woche wird daher entscheidend sein, ob institutionelle Anleger wieder auf die Käuferseite zurückkehren.
Bitcoin hält sich damit zum Wochenstart oberhalb von 63.000 US-Dollar. Neue Impulse könnten neben den ETF-Flows vor allem vom Fed-Protokoll am Mittwoch ausgehen. Auch die Entwicklung zwischen den USA und dem Iran bleibt ein Unsicherheitsfaktor, insbesondere falls die Straße von Hormus erneut stärker in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung rückt.
