Schlimmer als gedacht? 

“Bald 40 Billionen Dollar Schulden”: Robert Kiyosaki nennt die größten Verlierer

Finanzexperte Robert Kiyosaki warnt vor der US-Rekordstaatsverschuldung. Welche Menschen am meisten verlieren werden – und wie man sich schützt.

Tobias Zander
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Robert Kiyosaki

Beitragsbild: Shutterstock I picture alliance

| Die US-Staatsverschuldung könnte laut Robert Kiyosaki schlimme Folgen haben

Die US-Schuldenuhr zeigt aktuell rund 39,2 Billionen US-Dollar an, sodass die nächste runde Zahl sehr bald geknackt werden dürfte. Doch dieses Allzeithoch ist sicher kein Grund zur Freude, wie Robert Kiyosaki in einem neuen X-Post anklagt. Schon in den vergangenen Jahren warnte der Bestsellerautor mehrfach vor dem rapiden Anstieg der Staatsverschuldung, welcher fatale wirtschaftliche Folgen haben könnte. Vor allem eine bestimmte Gruppe wird davon laut dem Finanzexperten besonders hart getroffen.

Berühmt wurde Robert Kiyosaki ursprünglich als Verfasser des Finanzratgebers “Rich Dad Poor Dad”, den er seit der Erstveröffentlichung beeindruckende 41 Millionen mal verkaufte. Trotz einer langjährigen Freundschaft und Geschäftsverbindung mit dem amtierenden US-Präsidenten kann er der Trump’schen Schuldenpolitik heute offenbar nur wenig abgewinnen. Seine Warnung: “Denkt daran: Wer Cash spart, ist der GRÖSSTE VERLIERER!” Während andere Assets inflationsbedingt steigen und als Schutz dienen könnten, müssen klassische Sparer kontinuierliche Kaufkraftverluste hinnehmen.

Robert Kiyosaki zufolge ist die alles entscheidende Frage nun, wie man auf die Verschuldungssituation reagiert. Freunde, die “viel klüger” seien als er selbst, darunter Jim Rickards, würden einen Silberpreis von 200 US-Dollar pro Unze und einen Goldpreis von 10.000 US-Dollar pro Unze anvisieren. Sein eigenes Urteil dazu: “Von den beiden … denke ich, dass Silber im August 2026 die beste Wahl ist.” Bislang verlief das Handelsjahr 2026 für den kleinen Bruder von Gold allerdings eher durchwachsen. Auf das Allzeithoch bei 116 US-Dollar Ende Januar folgte ein Absturz auf 55 US-Dollar im Juli. Inzwischen konnte sich der Silberpreis oberhalb der 60 US-Dollarmarke stabilisieren.

In der jüngeren Vergangenheit empfahl Robert Kiyosaki immer wieder Gold, Silber und auch Bitcoin als nicht-staatliche Wertspeicher, um sich vor der beständigen Entwertung des US-Dollars und anderer Währungen zu schützen. Die größte Finanzlüge sei, dass es sich bei US-Staatsanleihen um ein sicheres Investment handele.

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