Marktupdate Bitcoin Outflows von zentralisierten Börsen steigen auf 100.000 BTC
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Ein kleiner Bach fließt von seiner Quelle weg.

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Die Analysefirma Glassnode stellt einen erhöhten Bitcoin Outflow von zentralisierten Krypto-Börsen fest. Gleichzeitig werden weitere Banken zum Portal in den Krypto-Space.

Nachdem Bitcoin vor zwei Tagen einen Höchststand seit dem Flash Crash Mitte Mai erreicht hatte, schlug der digitale Wertspeicher nun wieder den Weg gen Süden ein. Über Nacht muss die Krypto-Leitwährung fast 4 Prozent einbüßen. Dadurch schmälert sich auch die Wochenperformance. Im direkten Vergleich liegt BTC damit zwar noch im grünen Bereich, der Abstand schmilzt jedoch zusehends und befindet sich nun bei etwas über 3 Prozent. Zu Redaktionsschluss handelt Bitcoin bei 38.315 US-Dollar.


Bitcoin-Kurs im Candle Chart, Quelle: BTC-ECHO

Auch der Altcoin-Sektor zeigt sich leicht im Minus. Unter den Top-10 der wertvollsten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung schreiben alle Coins rote Zahlen. Die Verlust-Range liegt dabei zwischen 3 und 4 Prozent.

Dass die Rallye jedoch noch nicht vorbei sein dürfte, zeigt sich in den Bitcoin Outflows, die einige Krypto-Börsen verzeichnen. So stellt beispielsweise der The Week On-Chain Report vom Schweizer Analyseunternehmen Glassnode fest, dass diesen Monat etwa 100.000 Bitcoin den Weg auf Hardware Wallets gefunden hätten. Damit schätzt der On-Chain-Analyst, dass nur noch 13,2 Prozent der zirkulierenden Bitcoin im Besitz von Krypto-Börsen seien – ein neues Jahrestief.


Erst vor wenigen Stunden meldete die Tracking-Plattform Whale Alert, dass 2.001 BTC, über 78 Millionen US-Dollar, von Coinbase auf eine unbekannte Wallet transferiert wurden. Verfolgt man den Newsticker auf Twitter, fällt auf, dass vor allem von der US-amerikanischen Krypto-Börse die Bestände in die eigene Tasche fließen. Anleger scheinen also eher im Hodl- beziehungsweise Akkumulationsmodus zu sein.

Wells Fargo ermöglicht Kunden Einstieg in Bitcoin

Derweilen schreitet die Adoption von Kryptowährungen weiter voran. Erst vor einem Monat berichteten wir von einer zunehmenden Akzeptanz gegenüber Krypto-Assets, als eine Partnerschaft in den USA den Handel mit Kryptowährungen für 650 Banken freischaltete. Nun schlägt Wells Fargo in die gleiche Kerbe und ermöglicht seinen Kunden den Handel mit Bitcoin und Co. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber Business Insider. Zugegeben, der Service steht aktuell wohl nur vermögenden Kunden zur Verfügung.

American Bankers Association empfiehlt Partnerschaften mit Krypto-Unternehmen

Dass Banken in Zukunft vermehrt ein Portal in die Krypto-Welt sein sollten, empfiehlt zudem die American Bankers Association in einem aktuellen Bericht. Durch das wachsende Interesse auf Kundenseite und die steigende Rentabilität des Krypto-Sektors müssten Geldhäuser vermehrt Möglichkeiten implementieren, die Zugang zu Bitcoin und Co. schaffen. Dazu sei eine Partnerschaft mit Krypto-Unternehmen zwingend erforderlich. Auch bei der Abwicklung grenzüberschreitender Zahlungen könne man von der Schnelligkeit der Blockchain-Technologie profitieren. Andererseits seien Krypto-Dienstleister auf den Bankensektor angewiesen, um Ein- und Auszahlung von Fiat-Geldern auf ihrer Plattform zu gewährleisten.


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