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8 Prozent Tagesplus Setzt jetzt die Erholung am Bitcoin-Markt ein?

Hodler atmen auf: Bitcoin legt heute kräftig zu. Doch für Entwarnung könnte es zu früh sein.

David Scheider
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Ein Silberstreif am Horizon

Quelle: Shutterstock

Die Bitcoin-Kursachterbahn setzt sich fort – heute aber eher zur Freude der Bullen. Denn Stand jetzt (Mittagszeit des 25. Januar) notiert Bitcoin 8 Prozent im Plus und macht einiges an Boden gut. Zu Stunde kostet eine Einheit des digitalen Goldes 36.350 US-Dollar (USD).

War das der Boden?

An der Altcoin-Front zeichnet sich ein vergleichbares Bild. Getrieben von den Kurserholungen bei Bitcoin findet man auch bei den Alts ein durchweg grünes Bild vor. Ethereum (ETH) etwa kann auf 24 Stunden gerechnet 8,2 Prozent zulegen. Bei Polkadot sind es sogar (DOT) 10,4 Prozent.

Doch Obacht: Der Abverkauf am Krypto-Markt war trotz der leichten Erholungstendenzen übel. Der digitale Wertspeicher notiert immer noch 47 Prozent unter seinem Allzeithoch bei 69.000 USD.

Nasdaq-Erholung zieht Bitcoin mit

War 33.500 USD der Boden? Diese Frage drängt sich nun zwangsläufig auf. Auch wenn der Bounce ein deutliches Lebenszeichen der Bullen ist: In die Zukunft blicken kann man nicht. Getrieben sind die letzten 24 Stunden ohnehin von einer Erholung an den globalen Kapitalmärkten. Denn wie bereits mehrfach angemerkt (siehe hier und hier), läuft Bitcoin zunehmend im Tandem mit Tech-Aktien wie dem Nasdaq100 – und der macht am heutigen Dienstag, dem 25. Januar, wieder Boden gut. Aktuell notiert der Tech-Leitindex rund 4 Prozent im Plus – der erste nennenswerte Aufschwung in diesem Jahr.

Feiert heute seine erste nennenswerte grüne Kerze in 2022: Der Nasdaq100.

All dies sind Zeichen dafür, dass die Märkte die anstehende Zinswende der Fed etwas zu deutlich eingepreist haben. Oder anders gesagt: Die Märkte waren überverkauft.

Doch noch ist es zu früh für eine langfristige Entwarnung. Am morgigen Mittwoch, dem 26. Januar, bahnt sich bereits das nächste Meeting des Federal Open Market Committee (FOMC), dem geldpolitischen Arm der US-Notenbank, an. Sollte dort eine noch schnellere Straffung der Geldpolitik in Aussicht gestellt werden, dürfte das die Märkte abermals gehörig durchrütteln.

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