Das Meinungs-ECHO Bitcoin-Kurssturz trennt die Spreu vom Weizen – PlanB
David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mensch trennt die Spreu vom Weizen

Quelle: Shutterstock

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Bitcoin hat ordentlich Federn gelassen. Seit dem September-Hoch bei 12.000 US-Dollar, taumelt die Kryptowährung Nr. 1 bis auf 10.600 US-Dollar. Wie die Szene reagiert.

Auch in Bitcoin-Bullenmärkten ist es nicht immer ganz einfach, an alten Überzeugungen festzuhalten. Der Kurssturz aus KW 36 hat Bitcoinern gezeigt, dass es genauso schnell bergab wie bergauf gehen kann. Das Credo der Bitcoin-Szene lautet jedoch: „Mund abputzen und Sats stapeln“.


Raoul Pal, seines Zeichens ehemaliger Hedgefonds-Manager und Gründer von Real Vision, erinnert angehende Bitcoiner an die Volatilität der Kryptowährung Nr. 1. Auch in vergangen Bullenmärkten habe es Korrekturen von 40 Prozent und mehr gegeben. Wer mutig ist, kauft jetzt nach.

Da drastische Korrekturen schwache Hände aus dem Markt werfen, sind sie sogar gesund für das Ökosystem, so Pal. Auch Day Trader profitieren demnach von der hohen Volatilität. Sie können etwa mithilfe von Optionsscheinen auf fallende Kurse wetten und durch sogenanntes Shorting trotzdem punkten.

Bewährungsprobe für die Neuen

In eine ähnliche Kerbe schlägt Mond-Prophet PlanB. Der anonyme Urheber des Stock-to-Flow-Modells sieht die aktuelle Kurskorrektur als eine Art Feuertaufe für Neuankömmlinge. Wer jetzt stark bleibt, wird belohnt.


Trotzdem zeigt die Korrektur, dass Bitcoin kein Asset für Jedermann ist. Anlageprodukte wie etwa Gold gelten unter Marktbeobachtern als zuverlässiger Hedge in Krisenzeiten. Zwar ist Bitcoin auf einem gutem Weg, Gold den Rang abzulaufen. Die höheren Renditen ergeben sich aber auch aus dem höheren Risiko – wie man dieser Tage gut beobachten kann.

Max Keiser: Jede News ist eine bullishe News

Kein Meinungs-ECHO ohne Max Keiser. Für den Host des Keiser Reports, einer Sendung, die von Kreml-Hofberichterstatter RT produziert wird, ist ein neues Allzeithoch in greifbarer Nähe. Für Keiser ist sogar der jüngste Coup des Star-Investors Warren Buffett ein Grund zu Bitcoin-Bullishness. Dieser hatte nämlich angekündigt, sich mehr in Japan engagieren zu wollen. Zudem ist Buffetts Holding Berkshire Hathaway neuerdings beim Minenbetreiber Barrick Gold investiert und partizipiert so indirekt an der Wertentwicklung des Edelmetalls. Für Keiser ein klares Bekenntnis gegen die expansive Geldpolitik der US-Notenbank Fed und für andere Wertspeicher wie Hartgeld.

Investitionsentscheidungen des Börsengurus werden unter Anlegern argwöhnisch beäugt. Mit der Entscheidung, Kapital aus den USA in Richtung Japan zu bewegen, setzt der Milliardär ein klares Zeichen. Zu einem Bitcoin-Freund macht Warren Buffett eine 560-Millionen-USD-Investition in einen Minenbetreiber aber nicht. Zuletzt bezeichnete der 90-jährige BTC sogar als „Rattengift“.



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