Bitcoin-Börse Cryptopia: Insolvenzverwalter stellen Kundendaten sicher
Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Bitcoin-Börse Cryptopia Grant Thornton

Quelle: Shutterstock

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Die insolvente neuseeländische Bitcoin-Börse Cryptopia scheint doch nicht alle Kundendaten verloren zu haben. Nachdem es im Mai danach aussah, als würde eine dritte Partei alle Dateien löschen, konnten die Insolvenzverwalter nun einige Daten retten. Cryptopia musste ihren Dienst nach einem massiven Hack in Januar 2019 im Mai einstellen.

Im Insolvenzprozess um die neuseeländische Bitcoin-Börse Cryptopia gibt es erfreuliche Neuigkeiten. Wie die Firma Grant Thornton, welche als Insolvenzverwalter für die Börse arbeitet, auf ihrer Webseite mitteilte, gab es am 20. August ein Update für Cryptopia-Nutzer.

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Im Rahmen dieses Updates ist es Grant Thornton offenbar gelungen, verloren geglaubte Kundendaten zu sichern:

Wir machen gute Fortschritte im Sichern und Erhalten von Krypto-Asset-Holdings von Cryptopia. Dies kommt anschließend denjenigen zugute, denen sie gehören,

heißt es in der Meldung.

Demnach läuft der Daten-Sicherungsprozess der Bitcoin-Börse bereits seit Juli 2019. Der Mitteilung zufolge gibt es zwei Gründe, wieso dieser Prozess so lange andauerte. Einerseits hat es bei Cryptopia keine individuellen Wallets gegeben, sodass die Anlagen in einem Pool zusammengeführt wurden. Deshalb konnten die Liquidatoren die Bestände nicht alleine mit den Wallet-Schlüsseln bestimmen.

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Andererseits hatte Cryptopia es wohl versäumt, ihre Datenbank mit den Wallet-Vermögen abzugleichen. Aufgrund dessen suchten die Liquidatoren nach weiteren Beständen und Informationen der Nutzer auch in Zusammenarbeit mit Drittanbietern.

Cryptopia: Der Bitcoin-Börsen-Hack und seine Folgen

Cryptopia war im Januar 2019 einem Hack zum Opfer gefallen. Durch diesen Angriff erlitt die Krypto-Börse erhebliche Verluste und verlor folglich ca. 16 Millionen US-Dollar an Nutzer-Assets. Zwar ging das Unternehmen einige Monate später kurzzeitig wieder online. Letztendlich mussten die Verantwortlichen aber doch die Liquidierung ihres Dienstes verkünden. Die ehemaligen Betreiber ernannten anschließend David Ruscoe und Russell Moore von Grant Thornton zu Insolvenzverwaltern.

Im Liquidationsprozess blieben die Angreifer derweil weiterhin aktiv. Sie bewegten Ethereum-Token auf externe Wallets und zahlreiche Bitcoin-Börsen wie beispielsweise Binance, Bibox und Kucoin. Anschließend entbrannte ein Rechtsstreit zwischen Cryptopia und der IT-Firma Phoenix. Letztere hatten als Dienstleister mit der Börse zusammengearbeitet, kündigten den Servicevertrag allerdings nach Bekanntwerden von Cryptopias Insolvenz. Im Folgenden stellte das Unternehmen aus Arizona eine Forderung von 1,9 Millionen US-Dollar an die gescheiterte Bitcoin-Börse. Andernfalls drohte Phoenix mit der Vernichtung aller Kundendaten.

Nun hatten die Insolvenzverwalter von Grant Thornton offenbar Erfolg und konnten Nutzerdaten retten. Aktuell werden diese in ein „sicheres nicht-gehacktes Umfeld“ übertragen. Die Angreifer des Hacks im Januar wurden derweil nach wie vor nicht identifiziert.

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