BTC per E-Mail Bitcoin-Börse Coinbase erhält Patent
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Die US-amerikanische Bitcoin-Börse Coinbase hat ein Patent für das Versenden von Bitcoin per E-Mail erhalten. Die von Börsenchef Armstrong entwickelte Lösung soll Bitcoin einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Gleichzeitig sollen Händler eine neue Möglichkeit erhalten, Bitcoin-Bezahlungen zu akzeptieren.

Auch im Jahr 10 n. BTC rennen die Massen noch nicht die Türen der Bitcoin-Börsen ein. Zu den Gründen gehören neben einer nach wie vor ausbaufähigen Zahl der Akzeptanzstellen auch die technische Komplexität von Kryptowährungen (im Gegensatz etwa zur Knastwährung Zigaretten). Eine Erfindung von Brian Armstrong, CEO der Bitcoin-Börse Coinbase, will die Überweisung von Bitcoin per-E-Mail ermöglichen.


Bitcoin per E-Mail verschicken – und warten

Armstrong hat seine Idee bereits 2015 in Patentform gegossen. Die US-amerikanische Patentbehörde hat das Patent nun Coinbase zugesprochen.

Es wird ein System und eine Methode für die Transaktion von Bitcoin beschrieben. Bitcoin kann an eine E-Mail-Adresse gesendet werden […]. Es wird eine Hot-Wallet-Funktionalität bereitgestellt, die die Werte einiger Bitcoin-Adressen aus Sicherheitsgründen in einen Tresor [Cold Storage] überträgt. […]. Der sofortige Umtausch ermöglicht Händlern und Kunden, den Kurs in der lokalen Währung festzulegen,

beschreibt Armstrong die Erfindung in der Einleitung des Patents, das am 17. Dezember den Segen des US-Patentamts erhalten hat. Für Überweisungen sollen keine Mining-Gebühren anfallen. Das ist möglich, indem die Transaktionen den Umweg über eine von Coinbase betriebenen Cold-Storage-Lösung nehmen. Dafür erfolgt der Versand der Bitcoin an die Zieladresse aus dem Cold Storage erst nach 48 Stunden aus dem Cold Storage. User können ihre bestehende E-Mail-Adresse verwenden, um Bitcoin per E-Mail zu send oder zu empfangen. Es soll ferner die Möglichkeit bestehen, die Bitcoin auf eine eigene Wallet-Adresse zu überweisen, allerdings gegen Gebühr.


Neben dem Versenden von Bitcoin per E-Mail soll das System zudem Bitcoin-Zahlungen im Online-Handel vereinfachen. Darüber hinaus sieht die Erfindung einen Trinkgeld-Button für Ersteller von Webinhalten vor.

Vier Jahre später: Konkurrenz etabliert sich bereits

Die Möglichkeit, Bitcoin via E-Mail zu versenden, senkt für weniger technik-affine die Eintrittsschwelle in den Krytpo-Markt. Allerdings darf man sich dabei nicht der Illusion hingeben, an einem reinen Peer-to-Peer-Netzwerk teilzunehmen. Tatsächlich positioniert sich Coinbase als vermittelnde Instanz zwischen Sender und Empfänger von Bitcoin. Andererseits könnte genau dieser Umstand für Händler reizvoll sein, die Bitcoin-Zahlungen akzeptieren möchten, ohne sich intensiv mit der Technologie auseinandersetzen zu müssen. Darüber hinaus hat sich in den vier Jahren seit Einreichung des Patents in nahezu jedem Anwendungsgebiet – von Bitcoin-Zahlungen bis Krypto-Trinkgeld – bereits Konkurrenz breit gemacht.



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