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Boden ist drin 5 Bitcoin-Bodensignale, die du kennen solltest

Ist er nun drin oder nicht? Geht es um den Bitcoin-Boden, scheiden sich die Chartanalysten. Hier sind fünf Signale, damit du dein ganz persönliches Urteil fällen kannst.

David Scheider
 |  Lesezeit: 4 Minuten
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Bitcoin-Münze

Beitragsbild: Shutterstock

Zwar kämpft sich Bitcoin (BTC) wacker über die psychologisch wichtige Marke von 20.000 US-Dollar zurück und notiert bis Redaktionsschluss gar bei 21.900 USD. Gegeben die makroökonomische Gesamtsituation können sich die Investor:innen aber noch nicht aus dem Schneider wähnen.

Blickt man indes auf charttechnische Indikatoren, darf man vorsichtig optimistisch sein. Hier sind fünf Bodenindikatoren, die du kennen solltest.

RSI: Tendenz steigend

Der RSI (Relative Strength Index) ist der wohl bekannteste Momentum-Indikator überhaupt. Er setzt das aktuelle Marktgeschehen ins Verhältnis zum längerfristigen Trend. Herauskommt eine Zahl zwischen 0 und 100. Werte zwischen 0 und 50 gelten als gute Einstiege, da das Asset nach Maßgabe des Indikators überverkauft, also unterbewertet ist.

Aktuell notiert der RSI 42,28 – und damit 6,8 Prozentpunkte über dem "Boden" bei 39,56.

Ohne doppelten Boden. Quelle: buybitcoinworldwide.
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Gleitender 200-Wochen-Durchschnitt: Soweit so gut

Gleitende Durchschnitte sind ein gutes Werkzeug, um die kurzfristige Kursentwicklung ins Verhältnis zum Langzeittrend zu setzen. Allen voran langfristige Durchschnittswerte wie der 200-Week-Moving-Average geben zuverlässige Bodensignale. Nur zweimal fiel der BTC-Kurs bisher unter den Durchschnittswert. Auch dieser Indikator zeigt folglich einen deutlichen Überverkauf an.

Ein verlässlicher Bodenindikator: Der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt. Quelle: lookintobitcoin.

MVRV Z-Score: Diagnose unterbewertet

Den "fairen" Wert eines Bitcoins zu ermitteln, ist alles andere als trivial. Der MVRV S-Score vermittelt aber ein recht genaues Bild, wenn es darum geht, eine Über- oder Unterbewertung anzuzeigen. Technisch setzt der Indikator lediglich die Marktkapitalisierung mit der Realized Market Cap ins Verhältnis. Letztere misst den Wert aller BTC zum Zeitpunkt ihrer letzten Ausgabe. Ist das Verhältnis gering, kann man von einer Unterbewertung sprechen.

Aktuell notiert der MVRV Z-Score in der grünen "Buy Zone". Wie man aber an vergangenen Bärenmärkten ablesen kann, kann der Indikator schonmal eine Weilt dort verweilen. Für Entwarnung ist es demnach zu früh.

MVRV Z-Score. Quelle: Glassnode

Puell Multiple: Miner machen Miese

Der Puell Multiple ergibt sich, wenn man den USD-Wert der täglich emittierten BTC durch den 365-Tagesdurchschnitt selbiger teilt. Ergibt sich ein Wert im roten Feld, verdienen Miner überdurchschnittlich viel, ist der Wert im grünen Feld, verdienen sie eher weniger.

Vergangene Bärenmärkte haben gezeigt: Gerät der Puell Multiple einmal in den grünen Bereich, ist ein Bounce nach oben wahrscheinlich.

Puell Multiple. Quelle: Glassnode

Google-Suchvolumen: Keiner interessiert sich mehr für Bitcoin?

Bitcoin ist von der Bildfläche verschwunden. Mal wieder. Denn regelmäßig – meist im Bärenmarkt – hat die Öffentlichkeit kein Auge mehr für das digitale Gold. Zuletzt war das Suchvolumen für das Begriffspaar "Buy Bitcoin" im September 2020 so gering wie heute.

Clevere Momentumtrader sehen im Aufmerksamkeitsdefizit des Mainstreams jedoch lohnenswerte Einstiegsmöglichkeiten.

Niemand interessiert sich mehr für Bitcoin. Quelle: Google Trends.

Disclaimer: Alle auf der Webseite dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren oder Kryptowährungen birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.

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