Banken möchten Goldhandel über eine Blockchain-Plattform abwickeln
Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Gold bars and Financial concept, studio shots

Quelle: © misunseo - Fotolia.com

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Eine Gruppe von mehreren Banken und Finanzinstituten hat erfolgreich einen Testdurchlauf gemeistert, bei dem Gold über eine Blockchain-Plattform gehandelt wurde.

Insgesamt wurden über 600 Goldbarren-Transaktionen über die Plattform abgewickelt. Entwickelt wurde die Plattform von Euroclear und dem Blockchain-Startup Paxos. Weitere Unterstützung gab es unter anderem von der Société Générale, Citi und Scotiabank.


Euroclear ist eine Clearinggesellschaft, die bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben hat, dass sie an einer Blockchain-Initiative arbeitet. Ziel dieser Initiative ist es, die Abwicklung schneller und den Service für nicht zugeteilte Goldbarren günstiger zu machen.

Der Direktor für die Produktentwicklung bei Euroclear, Scott, äußerte zum erfolgreichen Testdurchlauf:

“Das ist ein erster richtiger Schritt zur neuen Transaktionsabwicklung im Londoner Goldhandel, der helfen wird Risiken zu reduzieren und den Post-Trade-Prozess zu vereinfachen.”

Sowohl etablierte Marktteilnehmer als auch neue Startups haben Interesse an dem Einsatz einer neuen Blockchain-Plattform bekundet. Das Ausmaß einer solchen Plattform wäre enorm, da monatlich fast 18 Millionen Unzen Gold (über 22 Milliarden Euro) am Londoner Goldmarkt abgewickelt werden.

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Es handelt sich hierbei aber nicht um das einzige Blockchain-Projekt, das die Abwicklung von Edelmetallen aufgreift. Anfang des Jahres hat die Handelsbörse IEX 9 Millionen US-Dollar eingesammelt, um ihre Blockchain-Handelsplattform Tradewind Market zu starten und damit mehr Transparenz in den Edelmetallmarkt zu bringen.

Daneben hat erst kürzlich die britische Prägeanstalt The UK Royal Mint (gibt es seit über 1000 Jahren), ebenfalls bekannt gegeben, dass sie plant eine Gold-Handelsplattform auf Blockchain-Basis einzuführen.

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Michael del Castillo via CoinDesk

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