Banken investieren 50 Millionen US-Dollar in Utility Settlement Coin
Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Insiderberichten zufolge vereinigen sich ein Dutzend der größten Banken weltweit zu einem Projekt, das Transaktionen im Bankenwesen mithilfe von Krypto und Blockchain billiger und effizienter machen soll. Folglich könnte ein gemeinsames, digitales Kassensystem – samt eigenem Stabe Coin – bald die Zahlungsabwicklungen namhafter Kreditinstitute, darunter die UBS, maßgeblich revolutionieren.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters am 17. Mai aus New York berichtet, planen einige der größten Banken weltweit eine 50 Millionen US-Dollar schwere Krypto-Offensive. Die Meldung beruft sich auf Personen, die mit den Plänen vertraut seien. Zwar stünden einige Details noch nicht fest, ein neues Kassensystem unter dem mysteriösen Namen Fnality starte aber möglicherweise bereits 2020, so die anonymen Quellen. Welche Banken genau an der Investitionsrunde teilnehmen, ist allerdings noch nicht bekannt.


Schweizer Bank macht Vorstoß

Der Schweizer Bankenriese UBS kündigte das Projekt bereits 2015 an. Über sein IT-Start-up Clearmatics mit Sitz in London rief UBS damals den „Utility Settlement Coin“ ins Leben. Ziel des Tools waren einfachere und effizientere Transaktionsabwicklungen im Finanzwesen. Auch die Deutsche Bank war damals an der Entwicklung der Kryptowährung beteiligt, ebenso wie Santander, Credit Suisse, HSBC, Barclays und die Bank of New York Mellon.

Barclays äußerte sich bislang als einziges Institut zu den Gerüchten:

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Wir sind Teil des USC-Projektes und können bestätigen, dass die Recherche- und Entwicklungsphase sich einem Ende nähert,

so eine Sprecherin gegenüber Reuters.

Revolutioniert Fnality Bankenzahlungen?

Fnality stellt ein digitales Kassensystem auf Blockchain-Basis dar. Die geheimnisvolle Gesellschaft, in die etwa ein Dutzend Banken investieren, könnte 2020 erste offizielle Produkte liefern. Nach dem JPM Coin ist dies ein weiteres Projekt, in dessen Rahmen sich traditionelle Bankenstrukturen Distributed-Ledger-Technologien bedienen.

Der „Utility Settlement Coin“ als digitales Zahlungsinstrument für Transaktionen könnte auch in ein solches System eingebaut sein. Als digitales Äquivalent zu Fiatwährungen wäre der Stable Coin mit Währungsreserven gedeckt. Eine Diskussion zwischen einigen der beteiligten Banken und Zentralbanken sowie Regulierungsinstanzen fand vor Kurzem statt. Ziel war vermutlich eine rechtliche Absicherung des Projekts.

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