Automatisch tanken und bezahlen mit IOTA – Deutsches Entwicklerteam präsentiert Car-Wallet
Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Quelle: Shutterstock

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Die Accessec GmbH, ein Unternehmen für Sicherheitsstrategien, hat am 28. Februar eine auf dem IOTA-Tangle basierende Wallet für Kraftfahrzeuge vorgestellt. Das automatische Tanken und Bezahlen soll damit einfach und sicher werden. Zudem unterstützt die integrierte Wallet die Entwicklung verschiedener kompatibler Technologien.

Eines der vielversprechenden Anwendungsfelder für IOTA ist die intelligente Mobilität. Über ein konkretes Projekt berichtete BTC-ECHO bereits im Juli 2018. Aktuell läuft ein von IOTA initiierter Ideenwettbewerb zum Thema Smart City, in dem es ebenfalls um das Vernetzen von Fahrzeugen geht. Das deutsche Tech-Sicherheitsunternehmen Accessec geht mit der integrierten Car-Wallet einen weiteren Schritt in Richtung Smart Mobility.


Tanken und Bezahlen mit dem IOTA Token

Die auf dem IOTA-Tangle basierenden Wallets ermöglichen das automatische Tanken bzw. Aufladen der damit ausgestatteten Fahrzeuge. Die Wallets können direkt mit POS-Terminals [Point-of-Sale-Terminal: bargeldlose Online-Verkaufsstelle] interagieren, zum Beispiel um die Bezahlung an einen Händler zu veranlassen. Die Nutzer müssen dabei lediglich dafür sorgen, dass die beiden Hardwarekomponenten physisch nahe genug sind, um miteinander zu interagieren.

Durch den gleichzeitigen Einsatz einer Kfz-Wallet und der dazu passenden PoS-Terminallösung sei es nun Automobilzulieferern, Herstellern und Ladeinfrastrukturunternehmen möglich, alle Fahrzeugsteuergeräte und Ladestationen mit kompatibler Technologie auszurüsten. Das Entwicklerteam habe einen einfachen und vertrauenswürdigen Authentifizierungs- und Validierungsprozess erarbeitet, der allen Beteiligten Vorteile bringt, heißt es in der Presseerklärung, die BTC-ECHO vorliegt.


Sicherheit im Fokus

Da IT-Sicherheit und Identitätsmanagement zum Kerngeschäft von Accessec gehören, stellt das Entwicklerteam entsprechend hohe Maßstäbe an das Projekt. Es untersuchte alle Komponenten eingehend auf Sicherheitsmerkmale, heißt es von Unternehmensseite. So wurde während der gesamten Entwicklung ein strenger SDLC-Prozess (Secure Software Development Lifecycle) eingehalten. Die Spezialisten stellten mögliche Bedrohungen dar und führten eine grundlegende Risikoanalyse durch.

Damit habe man wichtige Erkenntnisse gewinnen können, die für die Produktion wiederverwendet werden. Somit würden Sicherheitsprobleme vorhandener und implementierter Wallets oder PoS-Terminal-Softwaremodule keine Bedrohung mehr darstellen, heißt es in der Erklärung. Nun strebt Accessec weitere Kooperationen mit Industrieunternehmen und Infrastrukturbetreibern an.


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