Marktupdate 40 Prozent Plus: “Degenerierte Affen” lassen Solana-Kurs explodieren
Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Ein lächelnder Affe

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Angetrieben vom Launch einer Meme-trächtigen NFT-Kollektion, stürmt der Ethereum-Killer Solana in die Krypto-Top-10. Was steckt hinter dem Hype um die “degenerierten Affen”? Das Marktupdate.

Der Solana-Kurs startet mit einem kräftigen Tagesplus und einem frischen Allzeithoch in die Kalenderwoche 33. Im 24-Stunden-Vergleich konnte der Ethereum-Konkurrent um stolze 40 Prozent zulegen. Zu Redaktionsschluss handelt SOL bei 63,86 USD – rund 140 Prozent höher als noch vor 30 Tagen.


Solana-Kurs im Wochenverlauf. Quelle: BTC-ECHO

Das Gros der Kurszuwächse hat der SOL-Kurs binnen der vergangenen 48 Stunden erzielt. Die Rallye korreliert mit dem Launch des NFT-Projekts “Degenerate Ape Academy”. Wie beim NFT-Pionier CryptoKitties handelt es sich bei den “degenerierten Affen” um eine Art virtuelle Kartensammlung, die auf der Blockchain erstellt und gehandelt werden. Jeder der insgesamt 10.000 Affen, die zum Launch der Kollektion am 15. August von Nutzern generiert wurden, ist ein Unikat, das aus insgesamt sieben optischen Merkmalen (Kopfbedeckung, Maul, Fell, Brille, Zähne, Kleidung und Hintergrund) zusammengewürfelt wird. Die Merkmale verfügen über eine unterschiedliche Seltenheit, von “gewöhnlich” bis “mythisch”. Die Gebühr für das Erstellen eines Apes lag bei 6 SOL.

NFT-Affen: Kassenschlager trotz holprigem Auftakt

Der Launch der NFT-Affen auf Solana ging derweil nicht reibungslos vonstatten. Binnen acht Minuten waren bereits alle 10.000 “Degen Apes” erstellt und vergriffen. Eine gute Nachricht, gäbe es nicht zahlreiche Nutzer, die beim Verkauf leer ausgegangen sind und nun auf eine Rückerstattung ihrer SOL Token warten. Das Team spricht auf Twitter von einem “overflow” an Transaktionen und übernimmt volle Verantwortung für den Ablauf des NFT-Drops, den es als “bestenfalls shitty” bezeichnet. Aufgrund der hohen Nachfrage kam es zu Verzögerungen, die Plattform ging zwischenzeitlich offline.

Die Rückerstattung der SOL-Token an die geprellten Investoren soll zeitnah erfolgen:

Am dringendsten wollen wir uns mit dem Overflow an Transaktionen befassen, die wir erhalten haben. Euer SOL IST SICHER. Wir gehen die Protokolle durch und werden Erstattungen ausstellen. Wir erwarten nicht, dass sie innerhalb von 24 Stunden ausgestellt werden, aber es ist unsere höchste Priorität.

Das versprach die Degenerate Ape Academy am 15. August auf Twitter.


Solana NFT: Sekundärmarkt zieht an

Für die meisten, die einen oder mehrere Degen Apes ergattern konnten, war es bereits ein lohnendes Geschäft – gesetzt den Fall, sie finden einen Käufer. Seit kurzem können sie auf dem Solana-NFT-Marktplatz solanart.io gehandelt werden. Zu Redaktionsschluss ist der günstigste Degen Ape dort für 13,5 SOL zu haben.

Screenhsot der NFT Kollektion Degenerate Ape Academy auf Solanart.io.

Von den Startschwierigkeiten abgesehen haben die Degen Apes auf Solanart eingeschlagen wie eine Bombe. Der NFT-Marktplatz verkündete heute ein 24-Stunden-Handelsvolumen von über 100.000 SOL – rund 90 Prozent davon gehen auf die degenerierten Affen zurück.

Die degenierten Affen haben Solana den Einzug in die Top-10 der größten Krypto-Netzwerke nach Marktkapitalisierung beschert. Aktuell beträgt diese für Solana rund 17 Milliarden USD – knapp 1,7 Milliarden mehr als beim Elftplatzierten Uniswap (UNI). Der Anteil Solanas an der Gesamtmarktkapitalisierung liegt zur Zeit des Schreibens bei 0,85 Prozent.

Bitcoin-Kurs weiter auf dem Weg Richtung 50.000 USD

Unterdessen stehen auch beim Branchenprimus Bitcoin die Zeichen weiter auf Wachstum. Auch wenn sich dieses mit einem Tagesplus von 1,44 Prozent bescheidener ausnimmt als bei Solana, verteidigt der Bitcoin-Kurs weiter die jüngst eroberte Marke bei 47.070 USD. Diese hat BTC-ECHO Chartanalyst Stefan Lübeck in der vergangenen Kursanalyse als Schlüsselwiderstand für die Reise in Richtung der 50.000 USD Marke ermittelt. Weiterhin am Schwächeln ist unterdessen die Bitcoin-Dominanz. Zu Redaktionsschluss liegt diese bei 44,39 Prozent. Ende Juli kratzte sie zuletzt an der 50-Prozent-Marke. Seitdem verfolgt sie einen Abwärtstrend, der vor allem auf die starken Zuwächse bei Top-Altcoins wie Ethereum und Cardano zurückzuführen ist.



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