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Kurs-Crashs nutzen 3 Wege, Dogecoin (DOGE) zu shorten

Typisch Dogecoin: Auf Pump folgt Dump. Doch auch aus Kursstürzen lassen sich Profite schlagen – etwa mit Futures oder Leveraged Token.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 3 Minuten
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Dogecoin mit Bargeld

Beitragsbild: Shutterstock

Gerade beim Meme-Coin Dogecoin kommt es immer wieder zu heftigen Pumps. Doch gerade was schnell hochgeht, landet häufig umso schneller wieder auf dem Boden der Tatsachen. Ein Umstand, von dem Shortseller von Dogecoin profitieren. Hier sind drei Wege, wie man gegen den Dogecoin-Kurs wetten kann.

Futures

Futures – auch Terminkontrakte genannt – sind ein beliebtes Instrument, um sich gegen einen Kursversfall abzusichern oder auf einen Kurscrash zu spekulieren (vgl. Gamestop-GAU). Gehandelt wird nicht direkt ein zugrundeliegender Wert wie beispielsweise Gold, Reis oder eine (Krypto)Währung. Ein Future-Kontrakt stellt vielmehr eine Kaufvereinbarung dar. Er legt die Anzahl der Einheiten eines Vermögenswertes fest, die gekauft oder verkauft werden, sowie den Preis und den Zeitpunkt, zu dem der Vermögenswert den Besitzer wechselt.

Da sich Wert dieser Kaufvereinbarung vom Kurs dieses Basiswerts ableitet, spricht man bei Futures von Derivaten. Die Abwicklung des Kontrakts erfolgt, wenn er sein Verfallsdatum erreicht hat. Dann wechselt entweder der Basiswert den Besitzer oder die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswerts und dem Futures-Kontrakt wird in bar ausgeglichen (Cash Settlement). Häufig verkaufen Trader ihre Positionen vor dem Verfallsdatum.

Der Käufer eines Futures steht auf der Long-Seite: Er hofft, dass der zugrundeliegende Vermögenswert in der Vertragslaufzeit im Kurs gestiegen ist. Der Verkäufer steht entsprechend auf der Short-Seite: Er profitiert, wenn der Basiswert an Wert verliert – er “shortet”. Gerade bei extremen Kursbewegungen wie aktuell bei Dogecoin (DOGE) lässt sich mit Futures-Trading Rendite machen – egal, in welche Richtung die Nadel ausschlägt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mithilfe von Leverage sowohl die Gewinnaussichten als auch das Verlustrisiko zu vervielfachen.

Dogecoin Futures

Binance, die größte Bitcoin-Börse nach Handelsvolumen, bietet als einer der wenigen zentralisierten Anbieter die Möglichkeit, Dogecoin (DOGE) zu shorten. Auf der angeschlossenen Derivate-Plattform Binance Futures lässt sich auch auf einen fallenden DOGE-Kurs spekulieren. Binance Futures unterstützt folgende Dogecoin Futures – jeweils mit einem maximalen Hebel von 5x:

  • DOGE/BTC
  • DOGE/BUSD
  • DOGE/USDT

Auch bei der Exchange OKEx lässt sich auf einen fallenden DOGE spekulieren. Wie Binance unterhält auch OKEx eine Future-Trading-Plattform. Auf dieser lassen sich DOGE/USDT Futures handeln, ebenfalls mit bis zu 5x Leverage.

Dogecoin Perpetual Swaps

Bei Perpetual Swaps handelt es sich um einen Sonderfall von Futures. Sie verfügen über kein Ablaufdatum, weshalb Positionen theoretisch beliebig lange gehalten werden. Oder bis zur Liquidation: Gerade Perpetual Swaps können häufig mit wahnwitzigen Hebeln von bis zu 125x gehandelt werden. Bei Binance können DOGE/USDT Perpetual Swaps mit bis zu 50x Leverage gehandelt werden, bei OKEx beträgt der maximale Hebel für Dogecoin Perpetual Swaps 75x.

Leveraged Token für DOGE

Leveraged Token sind eine weitere Möglichkeit, um von einem Kurscrash zu profitieren. Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich dabei um Token, die über eine eingebaute Hebelwirkung verfügen. Der DOGEBEAR Token auf der Handelsplattform FTX verfügt über einen Hebel von 3x. Sein Wert steigt, wenn der Dogecoin-Kurs fällt. Fällt DOGE um 5 Prozent, steigt DOGEBEAR um 15 Prozent – und umgekehrt.

DOGEBEAR/USD auf der Handelsplattform FTX. Quelle: Tradingview.

Der Vorteil gegenüber Futures beziehungsweise Perpetual Swaps besteht darin, dass es bei Leveraged Token keine Liquidierungen gibt.

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