NEO 3: Das Upgrade kommt schrittweise

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NEO 3: Das Upgrade kommt schrittweise

Die chinesische Open-Source-Software NEO aktualisiert etappenweise seinen Konsens-Algorithmus. Ab sofort läuft das Mainnet der Plattform auf dem Byzantine Fault Tolerance Mechanism (dBFT 2.0). Neben der neuen Proof-of-Work-Struktur wird es in Zukunft eine Gebühr für größere Transaktionen geben. Ziel sind sofortige Transaktionsabwicklungen und mehr Stabilität auf dem Netzwerk. Die Vervollständigung von NEO3 ist für das erste Quartal 2020 geplant.

Das NEO Upgrade ist da. Wie im Vorfeld angekündigt, setzen die Macher des chinesischen Open-Source-Projektes die Erneuerungen in ihrem System nun schrittweise um. Wie aus einer Pressemitteilung vom 4. Juni 2019 hervorgeht, dient das Upgrade vor allem erhöhter Stabilität und Verlässlichkeit auf dem Mainnet.

Die bedeutendste Neuerung in der Zukunft ist jedoch eine Gebühr („Oversize Fee“) für Transaktionen, die größer als 1.024 Bytes sind. Die Höhe der Gebühr hängt indes vom Speicherbedarf der Transaktion ab.

Byzantine Fault Tolerance (dBFT) veröffentlicht

Vorerst begnügt sich NEO allerdings mit der Einführung von dBFT 2.0. Dieser neue Proof-of-Work-Mechanismus garantiert sofortige Transaktionsabwicklung auf der Blockchain (Immediate Transaction Finality). Außerdem kann Byzantine Fault Tolerance fehlerhafte Nodes ohne größere Störungen zurück in das System integrieren.

Mit dieser Neuerung eliminiert NEO vor allem das Problem fehlerhafter Forks. Das macht das Netzwerk viel stabiler und Transaktionen „wirklich unumkehrbar, ein wichtiges Element bei der kommerziellen Verwendung der NEO Blockchain“, heißt es in der Pressemitteilung. Damit ist vor allem der Unterschied zur energieaufwendigen Ethereum Blockchain gemeint, bei der sich durch den Einbezug von Minern Transaktionen über Forks rückgängig machen lassen.

Vervollständigung von NEO3 2020


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Das Ziel des NEO3 Updates ist damit die Nutzung des Systems in großen kommerziellen Strukturen. Das volle Update soll im ersten Quartal 2020 an den Start gehen. Es beinhaltet unter anderem reduzierte Kosten und Aufwände bei Smart Contracts. Mit NeoID planen die Macher auch ein dezentralisiertes Identitätsprotokoll. Über NeoFS sollen darüber hinaus in Zukunft dezentral Objekte auf der Blockchain gespeichert werden.

Insgesamt holt NEO also zum Rundumschlag bei seinen Erneuerungsplänen aus. Das chinesische Open-Source-Netzwerk tritt nun den ersten Schritt an, um in Zukunft für Großkunden wie YouTube, Alipay oder WeChat nützliche Sicherheits- und Transaktionsleistungen über die Blockchain anzubieten.

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