Nach dem ICO: Was ist eigentlich aus ChronoBank geworden?

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Nach dem ICO: Was ist eigentlich aus ChronoBank geworden?

ChronoBank – ein Paradebeispiel für einen gut organisierten ICO. Vor einiger Zeit hatten wir über das Projekt berichtet und eine Investmentanalyse durchgeführt. Wie hat sich das Projekt seitdem weiterentwickelt?
Die TIME-Token

Die TIME-Token

Wer in ChronoBank investiert und seine Wallet-Adresse angegeben hat, dürfte die TIME-Tokens nun schon seit einer Weile erhalten haben.
Die Tokens sind mittlerweile auf Bittrex, HitBTC und Liqui handelbar. Während sie anfangs für ein neues Token relativ stabil waren, brach der Preis am 14.05. nach oben aus – kurzzeitig wurden mehr als 21 Euro pro TIME-Token erreicht. Investoren konnten dabei satte Gewinne mitnehmen, wenn sie bereits beim damaligen ICO bzw. Tokensale zugeschlagen hatten.

Projektfortschritt von ChronoBank

Ende April hatte das Team als wichtigstes Update auf ihrem Blog die erste Version von ChronoMint – die Wallet für die Labour Hours – gelauncht. Nutzer können den Service mit bestimmten Plugins testen. Der chronologische Ablauf sah wie folgt aus:

Interessant dürfte außerdem sein, dass ChronoBank und Humaniq eine Partnerschaft eingegangen sind – das gab man am 06.04. bekannt.
Man erhoffe sich davon ein positives Zusammenspiel, da Humaniq Probleme wie digitale Identifikationen über die Blockchain lösen will – das sei auch für ChronoBank interessant, um Arbeit zu vermitteln. Gleichzeitig lobt ChronoBank Humaniq für die offene Philosophie im Projekt: Nur die Grundstruktur sei vorgegeben und Entwickler könnten mit der offenen API Drittservices aufbauen.

Eine erste Beta-Version der ChronoMint-Wallet, die von ChronoBank selbst entwickelt wird, wurde am 18.04. veröffentlicht. Sie lässt sich unter beta.ChronoBank.io testen.

Am 30.04. gab ChronoBank bekannt, mit Employable zu kooperieren. Die Applikation soll die Entwicklung des LaborX Marktplatzes von ChronoBank unterstützen. Die Smartphone-App ermöglicht die Suche von Arbeitskräften projektbasiert nach dem Dating-App-Prinzip: Der Auftraggeber kann anschließend per ja/nein Entscheidung Kandidaten aussortieren und erhält Benachrichtigungen, wenn ein Match enstanden ist, also Auftraggeber und Auftragnehmer gegenseitig zusammenpassen.

Am 02.05. versprach ChronoBank, sogenannte “Zero Hours contracts” nutzbar machen zu wollen. Diese Art von Verträgen enthalten rechtlich gesehen keine fest definierten Stunden, die vom Arbeitnehmer zu leisten sind. Ebenso verpflichten sie nicht automatisch zur Durchführung aller Aufträge, die vom Auftraggeber kommen. Er stellt also eine Art Freelancer-Beziehung zum Unternehmen dar.

BTC-ECHO

Disclaimer: Der Autor dieses Beitrags besitzt möglicherweise eigene Bestände des Anlageguts oder kann beabsichtigen, in Zukunft Handelsgeschäfte in diesem Zusammenhang durchzuführen. Sämtliche Ansichten sind die des Autors und stehen nicht in Zusammenhang mit BTC-ECHO. Keine Anlage- oder Vermögensberatung.

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