Muss es immer ein Hardfork sein? Nein! – Bitcore (BTX) legt seit April vor



In einer Zeit der unzähligen Bitcoin-Hardforks gewinnt ein Projekt langsam aber sicher an Fahrt: Bitcore. Dabei punktet es neben dem fairen Start ohne ICO, Coin-Claiming für Bitcoin Holder, wöchentlichen Airdrops und einem GPU-freundlichen Mining-Algorithmus vor allem durch seine erfahrenen Entwickler und neueste Crypto-Tech.

Die Geschichte von Bitcore beginnt am 24. April 2017 mit Bitcoin Block #463619, geboren als “freche” Antwort auf die seit Monaten anhaltende und damals auf ihrem Höhepunkt angelangte Skalierungsdebatte in Bitcoin. Denn seit Beginn bietet BTX 10-MB-Blöcke und bereits nach wenigen Wochen ist auch Segwit erfolgreich implementiert worden.

Der Bitcoinblock #463619 dient dabei als sogenannter Snapshot – wer zu diesem Zeitpunk Bitcoin besaß, konnte kostenlos über Bitcore.cc BTX im Verhältnis 1:1 zu seinen Bitcoin erhalten, und zwar ohne, wie bei den bekannten Bitcoin Forks Bitcoin Cash und dem anstehenden Segwit2x, seine Private Keys preiszugeben.

Bitcores Spezifikationen orientieren sich stark an Bitcoin und versuchen dabei dessen größte Kritikpunkte zu überwinden. Mit bisher großem Erfolg: Die 21 Millionengrenze an Coins werden trotz der schnellen Blockzeiten von 2,5 Minuten voraussichtlich zu einem ähnlichen Zeitpunkt erreicht werden wie bei Bitcoin. Hinzu kommt eine intelligente Difficulty-Anpassung, die starke Schwankungen in der Miningpower auszugleichen vermag ohne dabei Gefahr zu laufen, in ein Oszillieren zu verfallen – im Gegensatz zu beispielsweise Bitcoin Cash (BCH), welches seit Wochen mit extrem schwankenden Blockzeiten zu kämpfen hat.

Das Ganze läuft erfolgreich unter einem GPU-freundlichen Mining-Algorithmus der so ausgelegt ist, dass die Entwicklung von ASICs zumindest stark erschwert wird. Die Blockchain von etwa 200 MB ist im Gegensatz zu den „richtigen“ Forks ein echtes Leichtgewicht. Auch werden Lightning Network, Tumblebit, Schnorr Signaturen, Cross-Chain Atomic Swaps uvm. in Zukunft dank SegWit keine Fremdwörter für Bitcore BTX sein. Wie eingangs erwähnt lassen sich als Bitcoin Holder über die offizielle Webseite BTX claimen. Der Service wurde bereits ausgiebig genutzt, so sind zum jetzigen Zeitpunkt 486738,0194 BTX (über 2,5 Mio. USD) geclaimt worden, die 500.000 Marke dürfte bald überschritten werden. Wer jedoch zur Zeit des Snapshots noch keine Bitcoin besaß oder inzwischen keinen Zugriff mehr auf seine Keys hat, muss nicht leer ausgehen:

Bereits am 30. Oktober wird ein zweiter Snapshot der Bitcoin Blockchain erstellt, der jedem glücklichen BTC-Besitzer ermöglichen wird, weitere BTX zu claimen. Hinzu kommen wöchentliche Airdrops von +3 % auf bisherige BTX-Holdings. Außerdem gibt es immer wieder spezielle Aktionen. Die nächste große Aktion findet am 30. Oktober statt mit einem einmaligen +25 % Geschenk für BTX Besitzer.

Das Rückgrat des ganzen Projekts bilden die erfahrenen Entwickler, welche bereits mit Bitsend bewiesen haben, dass sie ein innovatives, faires und stabiles Blockchain-Projekt stemmen können. Die kontinuierliche Weiterentwicklung fernab von gehypten Medienkampagnen spiegelt sich bei Bitcore ähnlich wie bei Bitsend in der Preisentwicklung wider. Stetiges Wachstum ohne unangenehme Pump-and-Dump-Muster sind dabei charakteristisch.

Aufgrund der stetigen Weiterentwicklung des Projekts und der regelmäßigen Neuigkeiten ist jedem ein Eintauchen in die rasch wachsende Community rund um Bitcore zu empfehlen. Dabei stehen Facebook- und Telegram-Gruppen, ein eigener Slack und der belebte Bitcointalk.org-Thread zur Verfügung. Links hierfür finden sich in den englischen FAQ

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Ledger Wallet schützt deine Bitcoins