Malta schafft erstes Handelsregister mit Blockchain-Technologie

Brigitte Bernhardt

von Brigitte Bernhardt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Brigitte Bernhardt

Brigitte Bernhardt hat Architektur studiert, PR und Redaktion gelernt und arbeitet als Fachautorin für verschiedene Medien. In die Kryptowelt ist sie 2017 eingetaucht und war vom ersten Moment fasziniert – von der Technik, von der Idee, den Menschen die Kontrolle über das eigene Geld zu geben und von den Möglichkeiten, die Kryptowährungen und Blockchain für unsere Welt bedeuten.

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Quelle: Shutterstock

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Im öffentlichen Sektor gibt es für die Blockchain-Technologie zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: Verschiedene Länder erforschen bereits die Möglichkeiten dezentraler Datenverwaltungen und arbeiten an Pilotprojekten. Bereiche wie Grundbücher, Handelsregister oder Abstimmungssysteme bieten sich hier an. Malta macht derzeit einen Vorstoß mit der Anwendung der Blockchain für sein Handelsregister.

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Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Malta gilt als eines der krypto-freundlichsten Länder und bezeichnet sich selbst gerne als „Blockchain-Insel“. Aus diesem Grund lassen sich Investoren und Unternehmen aus der ganzen Welt in dem kleinen Staat im Mittelmeer nieder. Dabei lockt neben steuerlichen Vorteilen vor allem die Offenheit der Regierung gegenüber Kryptowährungen und Blockchain. Premierminister Joseph Muscat und die Finanzaufsicht „Malta Financial Services Authority“ (MFSA) arbeiten daran, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Wie die Malta Independent am 8. Mai berichtete, soll das maltesische Handelsregister in Zukunft ebenfalls auf der Blockchain laufen. Das Handelsregister erfasst Informationen über bestehende und neue Unternehmen wie Sitz, Zweigniederlassungen, Rechtsform, vertretungsberechtigte Personen und Kapital. Neben seiner Funktion als öffentliches Verzeichnis erfüllt es auch eine Beweis-, Kontroll- und Schutzfunktion. Bis Ende 2018 gehörte es der MFSA an. Inzwischen eine eigenständige Organisation, will man das Register nun als ein blockchainbasiertes System betreiben.

Erstes Handelsregister mit Blockchain-Technologie

Der Parlamentarische Sekretär für Finanzdienstleistungen, digitale Wirtschaft und Innovation, Silvio Schembri, erklärte dazu:

Die Entscheidung, ein separates eigenständiges Register einzurichten, steht im Einklang mit den vorgeschlagenen Änderungen an der MFSA, mit denen die interne Verwaltungsstruktur der Behörde gestärkt werden soll, sodass sie sich auf ihre Regulierungsrolle konzentrieren und sich auch mit nicht traditionellen Bereichen befassen kann.

Welche Vorteile im Einzelnen die Umstellung auf die Blockchain-Technologie mit sich bringen wird, wurde nicht bekannt. In Malta gibt man sich dennoch zuversichtlich, dass der innovative Ansatz aufgehen wird. Nicht zuletzt soll das Projekt dazu beitragen, Maltas Vorreiterrolle in der Blockchain-Szene auszubauen. Schembris Kommentar zum Blockchain-Register:

Das neue System wird die Bereitstellung neuer Dienste ermöglichen, die mit dem gegenwärtigen System nicht möglich sind, womit die Agentur die erste auf der Welt sein wird, die auf einem blockchainbasierten System betrieben wird.

Sitz des neuen Handelsregisters wird die Stadt Żejtun sein. In das Gebäude, das sich derzeit noch im Bau befindet, sollen auch die International Taxation Unit, die Tech.MT Foundation, Finance Malta und Gaming Malta einziehen.

Indes haben auch andere Länder bereits Pilotprojekte mit Handelsregistern auf der Blockchain durchgeführt. So hat in der Schweiz der Kanton Genf die elektronische Identifikation und die Unterschrift für das Handelsregister auf Basis der Blockchain getestet. In Frankreich wurde im März 2019 eine Blockchain-Lösung für Handelsgerichte bekanntgegeben. BTC-ECHO berichtete.

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