Luxemburg gibt Startschuss für Blockchain-Wertpapiere

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Luxemburg gibt Startschuss für Blockchain-Wertpapiere

Luxemburg hat Wertpapieren, die über die Blockchain herausgegeben werden, den legalen Status verliehen. Damit öffnet sich Luxemburg für die technologische Entwicklung und schließt sich der aktuellen positiven Regulierungswelle im Bereich von Bitcoin und Blockchain an.

Wie die Abgeordnetenkammer des Landes Luxemburg am 14. Februar mitteilte, beschloss das Land, Blockchain-Wertpapieren den legalen Status zu verleihen. Die chambre des députés du grand-duché de luxembourg schließt sich damit einem positiven Regulierungsschub an, der das Ökosystem rund um Bitcoin und andere Kryptowährungen erlebt.

In der Erklärung der Abgeordnetenkammer heißt es zum Thema Wertpapiere auf der Blockchain demgemäß:

Ziel des Gesetzes […] ist es, den Finanzmarktteilnehmern Rechtssicherheit für den Umlauf von Wertpapieren über die Blockchain-Technologie zu geben. Die Übertragung von Wertpapieren über die Blockchain hat [bisher] noch keine Rechtssicherheit. Das Gesetz soll den Anlegern mehr Sicherheit bieten und die Übertragung von Wertpapieren effizienter gestalten, indem die Zahl der Vermittler reduziert wird.

Das neue Gesetz mit der Kennziffer 7363 hielt indes fast die eindeutige Zustimmung der Abgeordneten. So stimmten lediglich zwei Personen gegen das Gesetz, die restlichen 58 Teilnehmer nahmen den Regulierungsvorstoß zu Blockchain-Wertpapieren an.

Positive Bitcoin- und Blockchain-Regulierungsschübe

Luxemburg folgt mit dem aktuellen Gesetz einem Regulierungsvorstoß, wie man ihn aktuell im Umfeld von Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen beobachten kann. So genehmigte etwa die deutsche Bundesaufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Herausgabe von Security Offerings aus dem Hause Bitbond. Damit gab die sonst zögerliche Behörde den offiziellen Startschuss für Security Offerings in Deutschland.

Zudem erreichte die Bitcoin-Community erst kürzlich positive Regulierungs-News aus Südostasien. Dort beschloss nämlich die indonesische Regierung, den Handel mit Bitcoin und Kryptowährungen für Unternehmen und Einzelpersonen angenehmer zu gestalten. Mit neuen Richtlinien will man hier sowohl etwaiger Geldwäsche zuvorkommen, als auch mehr Schutz für Investoren bieten.

Im Zuge dessen scheint sich auch der gesamte Krypto-Markt zu erholen. Denn in den letzten 24 Stunden legte etwa der Ethereum-Kurs um satte zehn Prozent zu. Auch der Bitcoin-Kurs performt momentan stabil. Mit 3.760 US-Dollar liegt der Bitcoin-Kurs bei einem 24-Stunden-Plus von drei Prozent. (Wer mehr wissen will: Hier geht es zu unseren Kursseiten).

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