Kryptowährungen und Umweltschutz: Mining geht auch grün

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: solar panels with wind turbines against mountanis landscape against blue sky with clouds via Shutterstock

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Angesichts des zugegebenermaßen hohen Stromverbrauchs gerät das Mining von Kryptowährungen immer wieder in die Kritik von Umweltschützern. Es gibt aber auch „grüne Alternativen“ fürs Schürfen, die den Umweltschutz höher gewichten. Werfen wir einen Blick auf bereits bestehende umweltfreundliche Mining-Lösungen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tobias Schmidt

„Mining verbraucht so viel Strom wie eine Kleinstadt!“, „Bitcoin schadet der Umwelt!“ diese und ähnliche Vorwürfe werden laut, wenn die Themen Kryptowährungen und Umweltschutz aufeinanderprallen. In unserem Video aus dem Dezember 2017 haben wir dazu bereits Stellung bezogen. Nun scheinen immer mehr Mining-Unternehmen auf die Kritik der Umweltschützer zu reagieren und setzen auf „grüne Alternativen“


Unverkäuflicher Wasserstrom aus Österreich

Das Wiener Start-up HydroMiner verwandelt den Strom aus abgelegenen österreichischen Wasserkraftwerken in Kryptowährungen. Aufgrund der alten Leitungen ist es bei diesen Werken ohne erhebliche Instandsetzungskosten nicht mehr möglich, den erzeugten Strom zu verkaufen. Wenn jedoch direkt am Wasserkraftwerk eine Mining-Farm aufgebaut wird, braucht es diese Leitungen nicht. Ende letzten Jahres hat das Unternehmen einen ICO veranstaltet, der 8.676 Ether einbrachte. Damit wurde eine weitere Mining-Farm aufgebaut, die den Strom eines Wasserkraftwerks direkt vor Ort nutzt. Die dabei verkauften H20-Token sollen gegen „Mining-Zeit“ eintauschbar sein. So müssen die Token-Holder keine eigene Mining-Hardware kaufen und wissen zudem, dass sie mit Ökostorm schürfen (lassen). Demnächst soll der Pre-Sale des H30-Token starten.

Überflüssiger Sonnenstrom aus Japan

Das japanische Unternehmen Kumamoto Energy nutzt Solarenergie zur Stromerzeugung. Der Mensch hat heutzutage Einfluss auf vieles, aber nach wie vor nicht auf die Sonnenstunden am Tag. Daher gibt es hin und wieder sehr sonnige Tage, die einen Überfluss an Solarstrom erzeugen. Aus diesem Grund hat das Unternehmen die Tochtergesellschaft OZ Mining gegründet, die diesen überschüssigen Solarstrom für das Minen von Kryptowährungen verwendet.

Sollten die simplen aber genialen Idee von HydroMiner und Kumamoto Energy weltweit die Runde machen, dürfte es weniger berechtigte Kritik aus den Lagern der Umweltschützer geben.

BTC-ECHO

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