Keine Coins für Cannabis: HSBC verweigert Kauf von Bitcoin und friert Konto ein

Tabea Rossol

von Tabea Rossol

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tabea Rossol

Tabea Rossol arbeitet als freie Journalistin und Herausgeberin in Berlin. Sie interessiert sich vor allem für zukünftige Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie in Wirtschaft, Politik und Kultur.

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Die Telefon- und Internetbank First Direct, eine Abteilung der HSBC, verweigert den Kauf von Bitcoin und friert das Onlinekonto eines Briten ein. Der Sechzigjährige wollte Bitcoin erwerben, um damit Cannabis für die Behandlung seiner kranken Ehefrau zu kaufen.

Da der Verkäufer des Cannabis nur Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert, wollte Herr M. die Kryptowährung im Wert von 1.000 Pfund kaufen. Seine Bank blockierte nicht nur die Transaktion, sondern sperrt auch gleich das Onlinekonto des Sechzigjährigen. Er solle sich telefonisch mit der Bank in Verbindung setzen. Daraufhin wurden Transaktionen zu bereits bestehenden Accounts wieder zugelassen. In der folgenden Woche versuchte Herr M. erneut, die Bitcoin zu kaufen. Wieder ließ die Bank die Transaktion nicht zu. Die First Direct begründet ihr Vorgehen damit, den Kunden zu schützen.

Ist der Bitcoin-Kauf illegal?


„Ist es illegal, Bitcoin zu kaufen?“, fragt daraufhin der sechzigjährige Herr M. in der Financial Mail on Sunday vom 6. April. Tony Hetherington, für die Zeitung zuständig für finanzielle Fragen, nimmt sich dem Fall an und spricht nach eigenen Angaben auch mit der First Direct.

Das System der Bank habe, so Hetherington, das Konto, auf das die 1.000 Pfund überwiesen werden sollten, als verdächtig eingestuft. Hetherington legt weiterhin nahe, dass ein wesentlicher Grund für das Einschreiten der Bank die Angaben von Herrn M. waren. Dieser hatte gegenüber der HSBC offengelegt, dass er die Bitcoin für den Kauf von Cannabis zu medizinischen Zwecken benötige.

Die Sperrung des Kontos geschah also nicht zum Schutz des Kunden, sondern um die Bank nicht mit dem möglicherweise illegalen Kaufvorhaben zu assoziieren. Das bekräftigt auch die Äußerung eines Bankangestellten gegenüber Hetherington: „Wir verstehen die Position von Herrn M. sehr gut, aber wir können auch keine Aktivitäten, die möglicherweise illegal sind, wissentlich erleichtern.“

Hetherington geht davon aus, dass Herr M. den Service seiner Bank bald wieder problemlos nutzen kann.

Rechtslage in Deutschland klar

Einem Urteil des Kammergerichts zufolge ist der Handel von Bitcoin in Deutschland nicht strafbar. Wie die Sachlage beim Erwerb des auch hierzulande illegalen Cannabis aussieht, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

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