John McAfee und Alex Gurevich kritisieren JPMorgan-CEO Jamie Dimon

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Jamie Dimon via Shutterstock

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John McAfee und Alex Gurevich haben den JPMorgan-CEO Jamie Dimon öffentlich für seine Äußerungen bezüglich Bitcoin kritisiert. Dieser hatte Bitcoin zuvor als Schwindel deklariert.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Jamie Dimon, der CEO der Investmentbank JPMorgan, hatte Bitcoin – und stellvertretend damit auch alle anderen auf der Blockchain basierenden Kryptowährungen – Anfang der Woche als „Fraud“ bezeichnet, was in etwa mit Schwindel oder Hochstaplerei übersetzt werden kann. Damit hatte er einen – derzeit noch immer anhaltenden – kollektiven Kurssturz an den Krypo-Börsen ausgelöst und zudem den Zorn der globalen Krypto-Gemeinschaft auf sich gezogen.

Nun haben ihm gleich mehrere Größen der Branche medienwirksam widersprochen. Zunächst meldete sich John McAfee, Gründer des nach ihm benannten Herstellers von Computersicherheitssoftware und -hardware, bei dem amerikanischen Fernsehsender CNBC zu Wort. Darin adressierte er den von ihm kritisierten Dimon direkt und sagte diesem, er respektiere ihn und halte ihn nicht für einen Idioten. Allerdings widerspricht er Dimon entschieden und führt an, dass Bitcoin durch den Mining-Prozess aktiv geschaffen würde, was über 1.000 US-Dollar pro Bitcoin koste. Im Gegensatz dazu koste ein US-Dollar lediglich den – vernachlässigbaren – Druck- und Papieraufwand. Dies lasse ihn daran zweifeln, welche der beiden Währungen die wahre Täuschung sei, da der Bitcoin, im Gegensatz zum US-Dollar, durch den „Proof-of-Work“ gedeckt sei.

Nicht ganz so detailreich und pointiert wie McAfee, jedoch ebenso bestimmt äußerte sich Alex Gurevich, CIO bei HonTe Investments, bei Twitter. Er wandte sich ebenfalls auf der persönlichen Ebene an Dimon und attestierte ihm, ein großartiger Chef und der „beste Banken-CEO aller Zeiten“ zu sein. Jedoch sei Dimon weder ein Trader noch ein Tech-Unternehmer und solle demnach „die Fresse halten“ in Bezug auf BTC-Trading. Damit wählt Gurevich deutlich härtere direkte Worte als McAfee. Besonders pikant dabei ist, dass Gurevich vor nicht allzu langer Zeit selbst als Head of Global Macro Trading bei JPMorgan angestellt gewesen war.


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