Japans größte Bitcoin-Börse drängt auf den US-amerikanischen Markt

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Die japanische Bitcoin-Börse Liquid.com hat zwei Büros in den USA eröffnet. Als Joint Venture mit Virtual Currency Partners soll „Liquid USA“ 2020 den Handel aufnehmen. 

Coinbase & Co. erhalten Konkurrenz aus Übersee: Liquid.com, Japans größte regulierte Bitcoin-Börse nimmt den US-amerikanischen Markt in Angriff. Dazu gründete die Holding Company von Liquid mit dem Krypto-Konsortium Virtual Currency Partners (VCP) ein Joint Venture unter dem Namen Liquid Financial USA Inc. (kurz: Liquid USA). Das gab Liquid am 29. April in einer Pressemitteilung bekannt. Die Expansion folgt dabei auf ein gelungenes Fundraising, an der auch der Mining-Hardware-Hersteller Bitmain maßgeblich beteiligt war. Mit der Expansion nach Übersee wolle Liquid den Wünschen der Kunden Rechnung tragen, erklärt CEO Mike Kayamori:

Die USA sind einer der weltweit größten Märkte für Kryptowährungen, und unsere Community, Firmenkunden und institutionellen Kunden haben Interesse daran bekundet, den amerikanischen Markt zu bedienen.

SEC-Segen steht noch aus

Freilich setzt die Liquid dabei voraus, dass die US-amerikanischen Regulierungsbehörden mitspielen. Genau daran arbeite die Bitcoin-Börse gerade, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Anscheinend ist ein erster Schritt zur Erlangung des regulatorischen Segens bereits getan:

Die Kapital-, Technologie- und Ressourcenzusagen haben es Liquid USA ermöglicht, ein von FinCEN registriertes Gelddienstleistungsunternehmen zu erwerben, über das Liquid Zugang zum US-Markt erhält.

Bei FinCEN handelt es sich um die Abteilung des US-Finanzministeriums, die sich der Bekämpfung von Finanzkriminalität widmet. Allerdings hat auch die Börsen-und Wertpapieraufsichtsbehörde SEC hier noch ein Wörtchen mitzureden.

QASH-Kurs steigt 

Das gilt besonders für den börseneigenen Coin, QASH. Diesen möchte Liquid als Utility Token in den USA anbieten. Nach dem Vorbild der Konkurrenz, allen voran Binance, arbeitet Liquid derzeit ebenfalls an einer eigenen Blockchain, die den Namen Liquid Distributed Ledger trägt. Nach deren Fertigstellung soll der ERC20-Token auf die neue Plattform umziehen. Auch hier darf man sich getrost an den Branchenprimus Binance und den kürzlich umgezogenen Binance Coin (BNB) erinnert fühlen. Der QASH-Kurs stieg infolge der Pressemitteilung zu Redaktionsschluss innerhalb von 24 Stunden um drei Prozent.

Liquid USA plant indes, den Krypto-Handel bis 2020 für die US-amerikanischen Kunden zu eröffnen.


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