IWF: Digitales Geld könnte Cash und Bankeinlagen ersetzen

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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IWF (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) publizierte ein Papier zur Zukunft digitaler Geldsysteme. Darin sieht die Organisation klassische Banken und Kreditkartenanbieter in Konkurrenz mit neuen Formen von Geldkonzepten. Die digitalen Währungen können in der Zukunft möglicherweise sogar etablierte Strukturen ersetzen. Weiterhin warnt der IWF vor den Risiken für die Finanzstabilität und den Verbraucherschutz. Weitere Publikationen zu dem Thema werden folgen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichte am 15. Juli ein Dokument zum Thema digitale Währungen. Darin setzt sich die Organisation insbesondere mit der zunehmenden Konkurrenzfähigkeit von FinTechs im Vergleich zu herkömmlichen Banken auseinander.


Das Papier, verfasst von Tobias Adrian und Tommaso Mancini Griffoli, ist die erste Veröffentlichung einer neuen Serie von Publikationen des IWF. Diese trägt den Titel „Fintech Notes.“ In ihr befassen sich die Autoren demnach eingehend mit der Zukunft der Digitalwirtschaft. Digitale Geldsysteme nehmen entsprechend einen prominenten Platz in dieser Rundumanalyse der Zukunftsökonomien ein.

Für den IWF ist die Zukunft des Geldes digital

„Digitale Formen des Geldes befinden sich zunehmend in den Geldbörsen (Wallets) der Konsumenten. Gleichzeitig sind sie aber auch in den Köpfen der politischen Entscheidungsträger. Bargeld und Bankeinlagen konkurrieren mit sogenanntem E-Money. Dies ist elektronisch gespeicherter Geldwert, abgebildet in und gekoppelt an Währungen wie den Euro oder den Dollar.“ Auf diese Weise beschreiben die IWF-Autoren des Reports die zunehmende Relevanz digitaler Geldsysteme.

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Adrian und Griffoli gehen sogar noch einen Schritt weiter und räumen die Möglichkeit ein, dass digitale Währungen klassische Finanzinfrastrukturen sogar ersetzen. Die neuen Finanzunternehmen stellen nämlich zum Teil auch die Businessmodelle von Kreditkartenanbietern infrage. Die wachsende Beliebtheit der E-Money-Modelle, zu denen Stablecoins zählen, deutet laut IWF außerdem darauf hin, dass diese Modelle verbraucherfreundlicher sind als herkömmliche Bezahlsysteme.

IWF-Skepsis gegenüber Stablecoins bleibt

Dennoch werden Banken laut IWF vermutlich weiterhin existieren. Trotz der Popularität von Stablecoins könnten neue Unternehmen in der Zukunft mit ihren Produkten einfach zu neuen Banken werden.

Auch unterstreichen die Autoren des Dokuments die Risiken der neuen Geldkonzepte. Zu diesen zählt einerseits die Bildung neuer Monopolstrukturen. Weiterhin bedrohen sie möglicherweise schwächere Währungen. Und natürlich erwähnt der IWF-Report auch die bekannten Probleme rund um den Verbraucherschutz und die Finanzstabilität. Ebenso weisen die Autoren auf die möglichen illegalen Aktivitäten (wie z.B. Geldwäsche) hin, die die Nutzung digitaler Währungssysteme mit sich bringt.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationan (UN). Seine Hauptaufgabe ist die Vergabe von Krediten an Länder mit Währungskomplikationen. Der IWF betreibt auch die Förderung der internationalen Währungszusammenarbeit und die die Stabilisierung von Wechselkursen. Er ist außerdem die Schwesterorganisation der Weltbank.

In der Vergangenheit äußerten sich Vertreter des IWF recht aufgeschlossen, wenn auch zurückhaltend, zu dem Vormarsch von Bitcoin und Co. Spätestens seit der Lancierung von Facebooks Libra-Coin müssen sich die internationalen Währungshüter mit der Realität abfinden und die Relevanz digitaler Währungskonzepte anerkennen.

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