IPO vs. ICO – Das Stimmrecht [Serie Teil 2]

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Max Kops

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Quelle: Voting concept in flat style - hand putting paper in the ballot box

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IPOs und ICOs haben vieles gemeinsam, weisen aber auch fundamentale Unterschiede auf. In unserer Beitragsserie erklären wir die wichtigsten Unterschiede vom Initial Public Offering (IPO) an der Börse und einem Initial Coin Offering (ICO) am Kryptowährungsmarkt. Heutiger Inhalt: Das Stimmrecht – Die Mitbestimmungsrechte durch Aktien und Token.

 


Übersicht der ICO vs. IPO Serie

Teil 1: Der Zweck und die Verwendung

Teil 2: Das Stimmrecht

Eine Aktie ist in der Regel nicht nur ein Anteil am Unternehmen, den der Halter besitzt, sondern auch ein Stimmrecht, das ihm dadurch gewährt wird. Im Fall einer klassischen Aktie kann der Anteilshaber damit an Entscheidungen auf der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft teilhaben. Seine Stimmen werden mit dem Anteil der Aktien gewichtet, je mehr Aktien man also besitzt, desto größer die Entscheidungsmacht. Das ist in der Tat ähnlich dem Proof-of-Stake-Konsens-Algorithmus, bei dem Teilnehmer im Netzwerk gewichtet mit ihren Guthaben über den Konsens entscheiden können.

Es gibt durchaus stimmrechtslose Anteile, die lediglich ein Anrecht auf die Gewinnausschüttung darstellen sollen, aber keine Stimmrechte verbriefen. Dies ist jedoch ein Ausnahmefall.

Stimmrechte bei ICOs?

Wie verhält es sich aber bei ICOs und unseren tokenisierten “Anteilen”?

Im klassischen Fall eines ICOs wird mit einem Token nicht automatisch ein Stimmrecht verbrieft. Egal, ob das Token ein sogenannter Utility-Token (Token wird zur Nutzung der Services benötigt) oder ein Security-Token (Token als Anteil an der Gewinnausschüttung), besitzen diese per default keine Möglichkeit, darüber an Abstimmungen teilzunehmen.

DAICOs: ICO + DAO

Ein sehr neues Konzept sind DAICOS, die Kombination eines ICOs mit einer DAO (dezentrale autonome Organisation). Die Kombination beider Technologien wurde von Vitalik Buterin vorgeschlagen, um ICOs einen besseren Umsetzungsrahmen zu geben. Bei herkömmlichen ICOs überlassen Investoren dem Projektteam die volle Verantwortung für das eingesammelte Geld, sobald der Tokensale abgeschlossen ist. Das führt teilweise zu unsachgemäßen Einsatz der finanziellen Mittel.

Um dem vorzubeugen, sollen Tokenbesitzer an Entscheidungen über die Verwendung des Geldes beteiligt werden, also über das DAO-Prinzip darüber abstimmen können. In einem Smart Contract wird dazu ein sogenannter tap-Wert festgelegt. Dieser gibt an, wie viele Wei (kleinste Einheit von Ether) pro Sekunde an das Team ausgeschüttet werden. Sind Investoren nicht mit dem Projektverlauf zufrieden, haben sie ebenfalls die Möglichkeit, ihr verbliebenes Kapital vom Investment wieder auszuzahlen – ebenfalls über den Smart Contract.

In der Tat geht das DAICO-Prinzip also mehr in die Richtung einer Beteiligung mit verbundenen Mitbestimmungsrechten.

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