IOTA will internationalen Standard schaffen

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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IOTA kommt mit einer neuen Ankündigung. Laut Richard Soley, CEO der Object Management Group OMG und Supervisor bei IOTA, soll es bis Ende nächsten Jahres einen offiziellen Standard für IOTA geben.

IOTA hat große Pläne. Erst im Mai hatte die Foundation den „Coordicide“, also die Abschaffung ihres zentralsten Elements angekündigt. Am 23. Juli erreichte uns dann die Meldung über die entsprechende Roadmap – die Pläne sollten sich verdichten. Mit der Implementierung „GoShimmer“ ist der Launch einer entsprechenden Testumgebung einhergegangen. Auch hier ging es darum, Zukunftsszenarien für IOTA und seine technologische Infrastruktur „Tangle“ zu basteln.

Standardisierung: IOTA will sich ausbreiten

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Nun kam es im Livestream „IOTA Insights Volume 1“ auf YouTube zu neuen Ankündigungen. So soll das Ökosystem laut Richard Soley bis Ende des nächsten Jahres einen technologischen Standard bekommen.

Demnach arbeite man an einem internationalen Standard für Distributed-Ledger-Technologien und für Geräte des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT). Zunächst, so Soley, wolle man einen Open-Source-Standard für IOTA selbst schaffen. Sei dieser vollzogen, wolle man ihn auf internationaler Ebene ausbreiten.

Dominik Schiener spricht die Sicherheitsfrage an

Dominik Schiener, Mitgründer von IOTA, betont, dass es das Hauptziel des Unternehmens sei, Automatisierung zu unterstützen. Dazu können nach Schiener Distributed-Ledger-Technologien einen entscheidenden Teil beitragen. Schließlich sorge die Verwendung von DLT für die nötige Sicherheit, die bisher fehle. Außerdem eröffnen sich durch sein Projekt neue Bezahlmethoden – mit der Verwendung der Kryptowährung können sich Maschinen im Internet der Dinge gegenseitig bezahlen, so Schiener weiter.

In den nächsten Jahren gehe es doch darum, sich auf Smart Cities zu konzentrieren. In diesem Zusammenhang wolle man die Technologie testen und mit Regierungen zusammenarbeiten.

IOTA-Kurs unbeeindruckt

Von all diesen Ankündigungen zeigt sich der IOTA-Kurs indes unbeeindruckt. So liegt er aktuell bei knapp 0,28 US-Dollar. Die für das Internet der Dinge konzipierte Kryptowährung liegt damit 94,5 Prozent von ihrem Allzeithoch von 5,25 US-Dollar entfernt.

Über das Projekt

Die IOTA Foundation will mit ihrem Projekt eine Grundlage für das Internet der Dinge, also die Kommunikation zwischen Maschinen schaffen. Dazu soll die interne Kryptowährung verwendet werden. Im Gegensatz  zum Bitcoin-System, das auf einer Blockchain aufbaut, verwendet IOTA einen gerichteten azyklischen Graphen, auch Tangle genannt.

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