Indischer Finanzminister: Bitcoin kein gesetzliches Zahlungsmittel in Indien

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: BJP leader Amit Shah and Arun Jaitley being along with their supporters during in a protest rally on May 8, 2014 in Varanasi via Shutterstock

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Arun Jaitley, der Finanzminister Indiens, hat den Jahreswechsel zum Anlass genommen, sich zu dem Thema Bitcoin und Kryptowährungen zu äußern. Gegenüber dem indischen Parlament hielt er dabei fest, den Bitcoin nicht als legales Zahlungsmittel anzuerkennen. Darüber hinaus schaut sich die Regierung die indischen Krypto-Börsen einmal genauer an.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Wie die indische Wirtschaftszeitung ZeeBusiness berichtet, bekräftigte Indiens Finanzminister Arun Jaitley öffentlichkeitswirksam vor dem Parlament seine Ansichten zum Thema Kryptowährungen. Demnach handle es sich bei Bitcoin & Co. nicht um offiziell anerkannte Zahlungsmittel in Indien. Die Krypto-Akzeptanz von offizieller Seite in Indien sinkt also weiter.


Mit den Vorbehalten gegenüber dem Bitcoin liegt die indische Regierung auf einer Linie mit der Zentralbank, die sich in den vergangenen Jahren stets kritisch gegenüber Kryptowährungen als Zahlungsmittel positioniert hatte. Erst im Dezember vergangenen Jahres hatte die Reserve Bank of India (RBI) von offizieller Seite vor Kryptowährungen gewarnt. Auch Initial Coin Offerings fanden in der jüngsten Warnung Beachtung.

Derweil steht eine umfassende Regulierung der alternativen Zahlungsmittel noch aus. Indiens oberstes Gericht war im letzten Jahr in dieser Richtung aktiv geworden und hatte den südasiatischen Staat zum Handeln aufgefordert. Im Raum stehen unter anderem stärkere staatliche Kontrollmaßnahmen für Kryptowährungen.

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Abgesehen von der eher allgemein gehaltenen Ablehnung des Bitcoin als Zahlungsmittel spricht Jaitley jedoch auch konkrete Vorgehensweisen an. So soll die indische Regierung insgesamt 11 Krypto-Börsen im Land identifiziert haben. Weitere Informationen darüber, welche Krypto-Börsen gemeint sein könnten und was eine Identifizierung im Umkehrschluss aus der Sicht der betroffenen Krypto-Börsen zu bedeuten hat, werden von Jaitley nicht erwähnt. Der Wind, der Kryptowährungen und deren Nutzern in Indien entgegenweht, könnte im neuen Jahr allerdings rauer werden.

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