Regulierungs-ECHO Im Windschatten des CBDC-Hypes – G7-Regulierung soll Geldwäschern das Handwerk legen
David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Währungen wie US-Dollar, Euro und Yuan

Quelle: Shutterstock

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Während der CBDC-Hype derweil Finanzministerien und Notenbanker weltweit wahlweise vor Begeisterung mit der Zunge schnalzen lässt oder vor Angst in Atem hält, nimmt sich die Weltwirtschaft die düsteren Winkel des Krypto-Space vor. Im Windschatten des weltweiten Wettlaufs auf Zentralbankwährungen verständigte sich die Gruppe der sieben wichtigsten Industrienationen (G7) nun auf eine härtere Gangart gegenüber Geldwäschern. Frankreich ließ den Worten unmittelbar Taten folgen.

Suzhou – CBDC-Lotterie in Fernost: China mischt E-Yuan unters Volk

Eine neue Woche, neue Erfolgsmeldungen aus dem Reich der Mitte: Was den weltweiten Vorstoß von CBDC-Projekten angeht, muss China um seine unbestreitbare Pole-Position nicht fürchten. Doch um seinem digitalen Yuan zum Durchbruch zu verhelfen, nimmt die Regierung in Peking weiterhin auch ungewöhnliche Wege in Kauf. Vergangene Woche verteilte sie dabei erneut Geldbeträge in der hauseigener Digitalwährung per Lotterie an seine Bürger. Nachdem ein ähnliches Experiment in der Metropole Shenzhen bereits im Oktober geglückt war, durften sich nun die Bewohner der Millionenstadt Suzhou freuen. Insgesamt 20 Millionen digitale Yuan (knapp 2,5 Millionen Euro) landeten hier in den Händen der Lotteriegewinner.

Kaum Fortschritte – Bundesregierung zögert bei E-Euro

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Kommt er, kommt er nicht? Neben Anleihekäufen und Niedrigzinsen zählt der digitale Euro zu den großen Zankäpfeln und Fragezeichen der europäischen Geldpolitik. Von den einen wird er vehement gefordert, von den anderen als fantastisches und unnötiges Hirngespinst verdammt. Auch die Bundesregierung scheint dieser Tage noch nicht recht zu wissen, zu welchem Lager man gehören will. BTC-ECHO hat den Stand der Dinge noch einmal unter die Lupe genommen.   

Finanzgipfel – G7 will Kryptowährungen regulieren

Wenig hält die Weltwirtschaft dieser Tage so im Bann, wie die andauernde Corona-Rezession. Dass dabei jedoch übrige Baustellen gar nicht so weit aus dem Augenwinkel der Gesetzgeber verschwinden, wie es häufig scheint, zeigte in der Woche die Gruppe der Sieben (G7). Bei einem digitalen Treffen der Finanzminister und Notenbanken verständigen sich die größten Industrienationen nun auf einen gemeinsamen Konsens bei der gesetzlichen Handhabe von Kryptowährungen. Gemeinsam will man künftig am Gesetzesrahmen feilen und dabei unter anderem Geldwäsche den Kampf ansagen. Neue Regularien sollen dabei helfen, die Verwendung für „bösartige Zwecke und illegale Aktivitäten“ zu verhindern. Auf dem Gipfel blieb es bei Diplomatie. Auf gemeinsame Schritte darf man jedoch gespannt sein.

Kampf gegen Geldwäsche – Frankreich schärft Gesetze

Seinen Worten Taten folgen, ließ daraufhin Frankreich. Mithilfe einer neuen Verordnung will das französische Finanzministerium nun Geldwäschern und Betrügern an den Kragen. Helfen soll dabei ein neues Verbot: Künftig sind im Land alle anonymen Accounts und Transaktionen mit Kryptowährungen untersagt. Baldig folgen sollen zudem neue Richtlinien für die digitale Identifizierung von Personen bei ihren Aktivitäten im Krypto-Space. So will man dem organisierten Verbrechen und der Terrorfinanzierung das Handwerk legen. Ein überzeugter Schlag gegen die Branche jedoch ist die Initiative nicht. So heißt es in der zugehörigen Pressemitteilung, man sei sich den „wegweisenden Möglichkeiten“ von Kryptowährungen vollends bewusst.

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Neuer EU-Report – Blockchain wächst in Europa

Derweil bescheinigt der jüngste und zugleich erste Bericht der EU-Beobachtungsstelle für Blockchain-Technologien dem europäischen Blockchain-Ökosystem eine zunehmende Reife. Untersucht und verglichen haben die Forscher hierfür die Wirtschaftssektoren und Gesetzesrahmen der unterschiedlichen Mitgliedsstaaten. In puncto Blockchain-Regulierung hätten dabei bereits ein Großteil der Mitglieder spezifische Gesetze zu Krypto-Assets erlassen haben oder entsprechende Strategien vorgelegt. Das Fazit der Autoren wird Krypto-Enthusiasten freuen: die Blockchain-Ökonomie wächst.

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