News-Check Bitcoin-Fans stürmen EZB-Twitter, Warren-Buffett im Goldrausch

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Bitcoin-Münze auf Globus

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Der Bitcoin-Kurs ringt noch immer mit der 12.000er Marke, doch die Zeichen, dass sie langfristig überwunden wird, stehen gut. Warren Buffet kauft GOLD-Aktien und die EZB-Chefin Lagarde wird mit Bitcoin-Propaganda nachgerade zugespammt. Der News-Check mit Jan Heinrich Meyer.

Warren Buffett ließ letzte Woche zur Abwechslung einmal Hodler-Herzen höher schlagen. Buffett hat sich lange kritisch gegenüber Gold geäußert – der Investitionswert des Edelmetalls hat sich dem „Orakel von Omaha“ ebensowenig erschlossen wie der von Bitcoin. Nun scheint es bei Buffett einen Paradigmenwechsel gegeben zu haben. Seine Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway ist in Q2 mit einer halben Milliarde US-Dollar in Barrick Gold, den weltgrößten Betreiber von Goldminen, eingestiegen. Nicht wenige sahen darin ein bullishes Signal für Bitcoin. Zumal Buffett im Gegenzug Aktien von US-amerikanischen Großbanken verkauft hat.

Bitcoin-Fans stürmen EZB-Twitter

Die Europäische Zentralbank veröffentlichte zum internationalen Tag der Jugend ein Video. Darin versucht EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die nachrückenden Generationen vom Euro zu überzeugen. Lagarde regt zur Teilnahme am Feedback Programm der EZB an, in dem Millennials ihren Senf zur aktuellen und künftigen europäischen Geldpolitik beisteuern können. Die EZB hat die Rechnung dabei jedoch ohne Krypto-Twitter gemacht. Statt großer Euro-Begeisterung erregte der EZB-Tweet in erster Linie den Spott der Hodler auf sich. Nahezu jede Antwort auf den Tweet enthielt das Hashtag Bitcoin; zumeist begleitet von wenig schmeichelhaften Worten in Richtung der europäischen Notenbank.

USA: Post reicht Blockchain-Patent für Wahlen ein

Am 3. November ist es in den USA wieder soweit: Die Präsidentenwahl steht an. Da der Gang zur Urne aufgrund des Corona-Infektionssgeschehens sowohl für Wähler als auch für Wahlhelfer mit einem gesundheitlichen Risiko verbunden ist, dürften sich in diesem Jahr viele US-amerikanische Wählerinnen und Wähler für die Briefwahl entscheiden; sollten sie denn in einem Bundesstaat leben, wo das ohne weiteres möglich ist. Eine weitere Voraussetzung für die Briefwahl ist eine funktionierende Post. Donald Trump wird der Versuch vorgeworfen, die US-amerikanische Bundespost USPS bewusst zu sabotieren, in dem er dringend benötigte Fördergelder untersagt. In einigen Bundesstaaten ist es deshalb bereits zum Abbau von Briefsortiermaschinen und -kästen gekommen. Die Integrität der Briefwahl droht durch die sich abzeichnende Überlastung der Post schaden zu nehmen. Nun hat die US-Post ein Patent eingereicht, dass Wahlen per Blockchain ermöglicht. Dass das System bereits zur kommenden Wahl zum Einsatz kommt, ist jedoch äußerst unwahrscheinlich.

Miner-Clash bei Bitcoin Cash: Streit um „Infrastruktur-Steuer“ dauert an


Bitcoin ABC, ein bei BCH Minern weit verbreiteter Bitcoin-Cash-Client, will acht Prozent des Coinbase Rewards für die Wartung und die Weiterentwicklung des BCH-Ökosystems reservieren. Dass nicht jeder Teilnehmer im BCH-Ökosystem mit der Zwangsabgabe – die in Teilen auch an Bitcoin ABC fließen soll – einverstanden ist, kann man sich wohl denken. Zu den lautesten Kritikern an dem „Infrastructure Funding Plan“ (IFP) hat sich Bitcoin.com-Chef Roger Ver entwickelt. Auf Reddit riet die BCH-Galleonsfigur IFP-Befürwortern dazu, sich doch an DASH zu wenden, wenn sie einen Coin mit Infrastruktursteuer hodln wollten.


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