Energiewende und Blockchain: Mit Token gegen CO2-Emissionen

Energiewende und Blockchain: Mit Token gegen CO2-Emissionen

Das Energieproblem von Bitcoin ist bestes Futter für Kritiker. Doch die Technologie, die Bitcoin berühmt gemacht hat, kann dagegen wirken. So Arbeitet das digitale Energieunternehmen Shine an einer Blockchainlösung, um die Energiewende zu beschleunigen.

CO2-Emissionen und Bitcoin haben bisher noch nicht so recht zusammengefunden. Doch die Technologie, aus der Bitcoin letztendlich besteht, hat Potential, diese Probleme (zumindest ansatzweise) zu lösen. Das aktuelle Projekt von Shine sieht vor, die Verteilung von Energie mittels einer dezentralen Plattform zu organisieren. Dazu gibt es — man mag es ahnen — einen Token. Zunächst soll dieser laut White Paper potentielle bzw. außenstehende Stakeholder davon überzeugen, dem Netzwerk beizutreten. Um dem dezentralen Netzwerk für die Verteilung von Energie beizutreten, benötigt man Token. Letztlich sollen damit Energiedaten durch die Token verteilt werden. Damit erwartet sich Shine, eine „dezentralisierte, demokratisierte und CO2-freie Zukunft für die Energie“ zu schaffen.

Shine will mit der Blockchain die Energiewende fördern

So heißt es in der Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, von CEO Dr. Felix Grolman:

„Die Zeiten, als Energie aus fossilen Brennstoffen gewonnen und über gigantische Netze zum Verbraucher transportiert wurde, könnten wir noch schneller hinter uns lassen, wenn nicht nur fragmentierte Informationen vorliegen würden, wann und wo Energie gebraucht wird. Wir wollen diesen Datenschatz heben und ihn für jeden zugänglich machen. Mit NEOKII liefern wir den Überblick über bisher unzugängliche Energiedaten, damit private Haushalte, Energieversorger und Netzbetreiber präzise Investmententscheidungen in kleine dezentrale Energiequellen treffen können. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten, um die Energiewende zu beschleunigen und NEOKII ist der Schlüssel dazu.“

Das Grundmodell von Shine soll ferner darauf ausgelegt sein, als Marktplatz zur Vernetzung von Datenbesitzern und Entwicklern für maschinelles Lernen die Tools bereitzustellen, um „zukünftige Energiemärkte“ zu verstehen. So erhofft man sich also, trotz (oder gerade wegen) der Blockchain-Technologie einen Fortschritt in der Energiewende voranzubringen.

Lies auch:  CoinShares-Studie: Bitcoin Mining speist sich zu 77 Prozent aus Ökostrom

Mehr Infos zum Token Sale und der geplanten Energiewende durch Shine findet ihr auf der offiziellen Homepage.

 

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