Die Weltmeere retten – Möglich mit der Blockchain?

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Plastikmüll in den Weltmeeren ist eines der dringlichsten Umweltthemen der heutigen Zeit. Dennoch haben vor allem die Staaten der Welt noch keine Handhabung gefunden, mit dem Thema umzugehen – auch, weil sich von ihnen niemand zuständig fühlt. Die Initiative Plastic Bank stellt einen Lösungsansatz vor, der auf der Blockchain-Technologie aufbaut. Könnte das die Rettung der Weltmeere sein?

Die Blockchain-Technologie ist in vielen Bereichen bereits im Fokus von Behörden, Unternehmen und NGOs. Umweltorganisationen hingegen sind häufig wenig euphorisch bezüglich der dezentral organisierten Technologie. Das liegt in erster Linie an Bitcoin, der ersten und nach wie vor bedeutendsten Anwendung der Blockchain. Der Vorgang des Minings, bei dem Transaktionen verarbeitet und nebenbei neue Einheiten des Bitcoin geschaffen werden, verbraucht extrem viel Energie. Je nach Art der Energiegewinnung stellt dies eine Belastung für die Umwelt dar.

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Mit dem Vorschlag, den Shaun Frankson und David Katz am 5. September auf der Me Convention in Stockholm vorstellten, könnte sich das ändern. Die beiden Kanadier sind die Gründer der Initiative Plastic Bank, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Weltmeere zu retten. Dazu möchten sie die Blockchain-Technologie nutzen, um nach und nach den Plastikmüll abzubauen, der sich in den letzten Jahrzehnten durch menschlichen Konsum in den Ozeanen verteilt hat.

Umweltschutz und Armutsbekämpfung in einem: Blockchain macht’s möglich

Gegründet im Jahr 2013 im kanadischen Vancouver von den beiden Umweltaktivisten Shaun Frankson und David Katz setzte sich die Plastic Bank dafür ein, den Fluss des Plastiks in die Ozeane zu stoppen. Dazu will sie eine Milliarde Menschen dazu bewegen, die Erzeugung von Plastikmüll aktiv zu bekämpfen. Der Name Plastic Bank ist dabei nicht zufällig gewählt – ganz im Stile einer Bank möchten Frankson und Katz Plastikmüll monetarisieren. Den Sammlern von Plastikmüll soll der Wert des Guts deutlich gemacht werden, indem sie für die Menge an Müll mit einem Gegenwert entschädigt werden.

An dieser Stelle kommt die Blockchain-Lösung ins Spiel. Um den Wert des Plastiks zu verdeutlichen, soll es den Sammlern möglich sein, dieses in blockchain-basierende Assets oder Token umzuwandeln. Um das Maximum für die Umweltschützer herauszuholen, liegt die Belohnung für Plastikmüll deutlich über dem gängigen Handelspreis. Der Umtausch von Plastikmüll in Geld hilft beim Recyclen. Gleichzeitig bekämpft man gerade in Ländern und Regionen, die besonders unter der Vermüllung durch Plastikabfälle leiden, die Armut der dortigen Bevölkerung.

Jeder kann dabei helfen, die Welt ein bisschen besser zu machen

Finanzieren möchte die Initiative die Plastikkäufe mit einem Aufschlag auf das recycelte Produkt. Dieses wiederum wird mit dem Prädikat Social Plastic versehen und so als von der Plastic Bank unterstützt gekennzeichnet. Jeder, der ein Produkt erwirbt, das ein Stück Social Plastic enthält, trägt also nicht nur zur Rettung der Weltmeere, sondern auch zur Bekämpfung der Armut bei. Je mehr Menschen sich bei der Aktion beteiligen, desto höher fällt zudem der Anreiz für die Sammler von Plastikmüll aus.

Erste Erfolge konnte die Initiative bereits erzielen. Im Jahr 2015 startete das Projekt in Haiti, ein Jahr später weiteten sie sein Arbeitsfeld auf die Philippinen aus. Um das Projekt auf gesunde Beine zu stellen, arbeitete Plastic Bank zudem bereits früh mit dem US-amerikanischen Technologiekonzern IBM zusammen. So konnte man von der Blockchain-Expertise IBMs profitieren und die eigene Blockchain-Anwendung auf dem LinuxOne-System aufbauen.

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