Newsflash Die Top Bitcoin News der Woche

Dana Hajek

von Dana Hajek

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Dana Hajek

Dana absolviert ihr Masterstudium in Journalismus, Medien und Globalisierung an der City University in London. Sie ist überzeugt, dass Blockchains ein gewaltiges Nutzungs- und Transformationspotenzial aufweisen und in nur wenigen Jahren die Welt auf den Kopf stellen werden.

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Ein DeFi-Protokoll auf Achterbahnfahrt, das Aus für deutsche Bitcoin-Automaten, US-Behörden auf Krypto-Mission und vieles mehr. Die Top News der Woche.

Willkommen zu den Top News der Woche. Die wichtigsten Nachrichten zu Bitcoin und dem Krypto-Ökosystem im Überblick.

User von DeFi-Plattform macht aus 200 US-Dollar 250.000 US-Dollar

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Ein Benutzer gab kürzlich bekannt, aufgrund eines Codierungsfehlers in einem geforkten DeFi-Projekt, einen Gewinn von 740 ETH (Gegenwert von 250.000 US-Dollar) mit einem Einsatz von 0,5 ETH, also 200 US-Dollar, erzielt zu haben. Soft Yearn (SYFI), das sich von yearn.finance, einem der größten DeFi-Protokolle, abspaltete, ist seit Anfang September an den Märkten zugänglich. Genauso wie die zuletzt lancierten Food Meme-Projekte, weckte auch SYFI seit dem Tag seiner Veröffentlichung großes Interesse. Der Kurs des Token handelte zwischendurch sogar bei 170 US-Dollar. Doch der jüngste Debütant erwies sich gleich nach dem Start wohl als Sternschnuppe: Der Token wird derzeit zu einem Kurs von nahezu Null gehandelt. Dies entspricht einer fast hundertprozentigen Abwertung.

SushiSwap: Eine Tragödie in drei Akten

Am letzen Wochenende erlebte das DeFi-Protokoll Sushiswap ein absolutes Auf und Ab. Auf den ersten Blick sah alles nach einem Exit Scam aus. Der Entwickler der aufstrebenden Krypto-Börse hatte auf einen Schlag all seine Token veräußert und war damit um etwa 13 Millionen US-Dollar reicher geworden. Der Token des Sushi-Swap-Projekts, das erst zehn Tage zuvor live gegangen war, verlor in der Folge 88 Prozent seines Werts. Selbst der anschließende Führungswechsel, gegenwärtig mit FTX CEO Sam Bankman-Fried an der Spitze, konnte den Kurs kaum retten. Hat der DeFi-Hoffnungsträger überhaupt noch eine Zukunft?

Es riecht nach Scam: Texanische Behörde lässt „Bitcoin-Papst“ auffliegen

Die US-amerikanische Regulierungsbehörde hat Anfang dieser Woche eine Unterlassungsanordnung gegen Forex Birds, LTD und PEK Universe erlassen. Die Bitcoin-Börsen haben angeblich ohne Zulassung gehandelt. Unter den zwei Beschuldigten befinde sich einer, der mit dem Spitznamen „Bitcoin-Papst“ die Szene aufgemischt hatte. Ihnen wird vorgeworfen, mit illegalen Mitteln Investoren auf ihre Plattformen zu locken. Dort versprachen sie erhebliche Renditen – von bis zu 11 Prozent. Zudem sollen Einlagen bis zu einer Million US-Dollar voll versichert gewesen sein. Der Spaß hat nun ein jähes Ende: Dem Bitcoin-Papst sowie seinem Kompagnon drohen aufgrund der Verstöße gegen US-Börsenrecht nun Bußgelder von bis zu 10.000 US-Dollar oder Gefängnisstrafen von bis zu zehn Jahren – oder beides.

Deutsche Bitcoin-Automaten bald Schnee von gestern?

Während Gebrauchtwagen, Edelmetalle und andere Wertgegenstände problemlos bis zu einer gewissen Obergrenze anonym mit Bargeld angeschafft oder veräußert werden können, genießen deutsche Bürger diese Möglichkeit nicht in Bezug auf öffentlich zugängliche Bitcoin-Ausgabestellen. Für den Betrieb eines Bitcoin-ATMs ist eine BaFin-Lizenz notwendig. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht verweist in einer jüngsten Verbrauchermeldung auch auf den Tatbestand der rechtswidrigen Vermietung entsprechender Räumlichkeiten. Erhält man keine nötige Lizenz und stellt trotzdem Automaten auf, macht man sich strafbar. Mit anderen Worten: mit seinem Restbestand von 28 Automaten bleibt Deutschland in diesem Sektor wohl ein schwarzes Loch. Erst vor rund einem Monat hatte die Behörde eines der größten Automatennetze in Deutschland vom Betreiber Shitcoins.club stillgelegt.

Ein neuer Anlauf für DeFi: Wing startet mit innovativem Geschäftsmodell

Ontology ist eine relativ neue öffentliche Blockchain, die es Unternehmen mit wenig bis gar keinem Wissen über Kryptowährungen ermöglicht, die Blockchain-Technologie in ihre Geschäftsabläufe zu integrieren. Jetzt wirbt das Netzwerk für seinen ersten Anwendungsfall „Wing“. Die Plattform hat mehrere Besonderheiten. Beispielsweise stützt sich das DeFi-Produkt nicht etwa nur auf eine Kryptowährung für das Yield Farming, sondern unterstützt auch sogenannte Cross Chain Atomic Swaps, also den direkten Austausch von Kryptowährungen auf zwei unterschiedlichen Blockchains, ohne eine Drittpartei. Nach Angabe von Wing soll die DeFi-Plattform bereits im September an den Start gehen. Ein genaues Datum gibt es allerdings noch nicht.

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