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Das Meinungs-ECHO: „Long Bitcoin, Short the Banks“ – Deutsche Bank im Kreuzfeuer der Krypto-Gemeinde

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Selten war die Diskrepanz zwischen Hype und Realität im Krypto-Kosmos höher als dieser Tage. Bullishe Prognosen findet man trotz sinkender Kurse überall. Permabullen haben noch immer die Deutungshoheit über zu erwartende Kursverläufe in der kurzen bis mittleren Frist. Das zeigt sich an den exaltierten Reaktionen der Bitcoin-Gemeinde gegen die bearishen Töne von Vinny Lingham.

Aber auch die Deutsche Bank katapultiert sich mit erneuten Geldwäschevorwürfen ins Abseits und triggert damit die bankenkritische Community. Was die Szene in KW48 bewegt.

Tim Draper: Sie nannten es Fiat

Mr. „2022 wird Bitcoin 250.000 US-Dollar wert sein“ Draper bezeichnet Fiatgeld gerne als „politische Währungen“. Diese seien behäbig, ineffizient und schlicht teuer. Allein deshalb, so Draper, wird sich der Geldmarkt auf Kurz oder Lang effizientere Wege suchen. Für Draper steht der Gewinner jetzt schon fest: Bitcoin. Am Rande der World Crypto Con in Las Vegas bekräftigte er seine bullishe Haltung abermals und verwies auf den zwanglosen Zwang marktwirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten:

„Ich meine, allein deshalb, dass sie dich weniger kosten, wird es besser für die Menschen sein. Und so werden sie zu Krypto übergehen, also weg von der politischen Währung, die sie Fiat nennen.“

Die Bitcoin-Community trollt die Deutsche Bank

Für den bankenkritischen Teil der Krypto-Community sind Meldungen über Geldwäschevorwürfe gegen namhafte Kreditinstitute wie die Deutsche Bank ein gefundenes Fressen. Unter einem Tweet der Bank, in dem sie sich zu den Vorwürfen äußerte, fanden sich sodann eine ganze Reihe hämischer Kommentare. Eine Auswahl:


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„Nye The Crypto Guy“ kommentierte (frei übersetzt):

„Deshalb brauchen wir Krypto.“

User „Dandieman“ brachte zum Ausdruck, dass er sein Geld jetzt wohl eher in BTC investieren würde als in Aktien der Deutschen Bank.

Alle gegen Vinny

Wie empfindlich die Krypto-Gemeinde auf kritische Stimmen reagiert, zeigt sich indes am Beispiel von Vinny Lingham. Der Civic-CEO gilt als das „Bitcoin-Orakel“, ein Titel, über den die Community ob der bearishen Haltung Linghams nur müde lächeln kann. Sein Interview mit CNBC Fast Money, in dem Lingham ein sehr pessimistisches Bild zeichnet, hat sodann einen veritablen Shitstorm auf Twitter ausgelöst.

„Pack so viele Fehlschlüsse in ein vierminütiges Video wie du kannst. Los“, kommentierte beispielsweise Software-Entwickler und Bitcoin-Bulle Vijay Boyapati.

Insbesondere seine Betitelung als Bitcoin-Orakel erheitert die Kommentarspalte. Stellvertretend dafür dieses GIF:

CrptoDuke: Bitcoin regiert

Für BTC-ECHO-Leser(in?) CryptoDuke ist eines völlig klar: Bitcoin wird sich durchsetzen. Süffisant kommentiert er bzw. sie unter unseren aktuellen Kursbericht, dass der Bärenmarkt erst mit den Delistings jeglicher Altcoins überstanden sei.

Na dann prost Mahlzeit.

BTC-ECHO


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