Commerzbank und Daimler Trucks testen erfolgreich Digitalzahlung

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Commerzbank und Daimler Trucks testen erfolgreich Digitalzahlung

Die Commerzbank testete in Kooperation mit Daimler Trucks erfolgreich eine Maschine-zu-Maschine-Zahlung mit elektronischem Geld. Das Pilotprojekt basiert auf den E-Euros der Commerzbank und nutzt die Distributed-Ledger-Technologie auf der Corda-Blockchain. Die Test-Zahlung fand im Rahmen eines Programms zur Prozessoptimierung bei Lastwagen statt. Dies soll Fahrern dabei helfen, sich in Zukunft mehr auf das Fahren zu konzentrieren.

Das deutsche Finanzinstitut Commerzbank führte mit dem Lastwagen-Giganten Daimler Trucks erfolgreich einen Test zur blockchainbasierten Finanztransaktion zwischen LKW durch. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Commerzbank vom 8. August hervor.

Die Pilot-Transaktion fand demnach im Rahmen eines Projektes statt, welches die Automatisierung wesentlicher Vorgänge bei der Bedienung von LKWs zum Ziel hat. Unter anderem geht es hierbei um den digitalen Austausch zwischen den Lastwagen, um Fahrer von Aufgaben dieser Art zu entlasten.

Commerzbank und Daimler Trucks nutzen E-Euros

Die Commerzbank ist damit die erste deutsche Bank, die blockchainbasierte Maschine-zu-Maschine-Zahlungen anbietet. Ein vollautomatisierter Bezahlprozess zwischen einer elektronischen Ladestation und einem Daimler-Truck ermöglicht demnach die digitale Transaktion in E-Euros. Diese hat die Commerzbank zuvor nämlich auf einer Blockchain abgelegt und so die Daimler Trucks Wallet mit „Ledger-Money“ ausgestattet. Somit kann ein Lastwagen beispielsweise den Tankprozess ausführen, ohne dass der Fahrer manuell eingreifen muss. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sprach Medienberichten zufolge ihre Zustimmung zu dem Projekt aus.


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Dieser Prozess steigert somit die Interkonnektivität zwischen den Geräten – in diesem Falle Lastwagen – und verleiht ihnen weitreichende Autonomie. Eine menschliche Intervention wird hierbei laut Commerzbank in Zukunft überhaupt nicht mehr von Nöten sein.

„Als Bank sehen wir unsere Aufgabe darin, neue Formen digitaler Zahlungsarchitektur für unsere Klienten zu erschaffen“, erläutert Stephan Müller vom Transaction Banking der Commerzbank das Vorgehen des Finanzinstituts. Die Daimler Truck ID und die Truck Wallet, auf deren Grundlage die E-Euros genutzt werden, befinden sich allerdings noch in der Prototyp-Phase.

Die Commerzbank kann sich unterdessen neben diesem Projekt noch weitere Use Cases für die Technologie vorstellen. So nennt sie in der Pressemitteilung abseits der Kooperation mit Daimler Trucks Potential im Chemiesektor oder der Immobilienwirtschaft.

Commerzbank als Vorreiter der Krypto-Implementierung

Die Commerzbank hat sich bereits in der Vergangenheit als Pionier in Sachen Krypto-Implementierung hervorgetan. So testete das Geldinstitut beispielsweise im Februar 2019 gemeinsam mit Siemens und Continental die erste Blockchain-Transaktion mithilfe der Corda-Technologie. Auch in der Kooperation mit Daimler Trucks bediente sich die Commerzbank der Corda-Blockchain. Ein weiteres Blockchain-Projekt der Commerzbank war eine rechtsverbindliche Wertpapierabwicklung über die Distributed-Ledger-Technologie in Kooperation mit der Deutschen Börse im März 2019.

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