Konsensmechanismen Coinbase Custody und Bison Trails treten Proof of Stake Alliance bei

Anton Livshits

von Anton Livshits

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Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Ob Proof of Stake der Konsensmechanismus der Zukunft sein wird, bleibt für den Moment offen. In den USA findet sich jedoch eine Organisation, die zumindest auf politischer Front für seine Verbreitung kämpft.

Jede technologische Neuerung muss auf ihrem Weg zur erfolgreichen Anwendung zunächst an die Öffentlichkeit vermittelt werden. Auch der Proof-of-Stake-Mechanismus bildet hier keine Ausnahme. Demgemäß hat sich in den USA die Proof of Stake Alliance (POSA) als öffentliche Interessenvertretung hervorgetan. Diese konnte sich jüngst über Zuwachs erfreuen, denn am 30. Januar traten die Krypto-Verwahrer von Coinbase Custody und das Libra-Assoication-Mitglied Bison Trails der Vereinigung bei.


Die Allianz berichtete per Blogpost über den Zuwachs. Insgesamt 18 Organisationen engagieren sich nun in der Interessenvertretung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, US-Gesetzgeber und Regulatoren über die Vorteile des Proof-of-Stake-Mechanismus aufzuklären. Bei diesem Mechanismus handelt es sich um einen alternativen Konsensmechanismus zu dem von Bitcoin bekannten Proof of Work. Der Mechanismus bevorzugt dabei jene Netzwerkteilnehmer, die über mehr Token verfügen und somit einen größeren Einsatz (Stake) im Spiel haben. Insbesondere die Ethereum Foundation bereitet sich darauf vor, auf den als energiesparender geltenden Mechanismus umzusteigen. Entsprechende Tests laufen bereits seit dem Sommer des vergangenen Jahres.

Proof of Stake Alliance will rechtliche Klarheit

Die Proof of Stake Alliance selbst besteht seit dem Jahr 2019. Zu den Mitgliedern zählen verschiedene Akteure mit Interesse an dem Konsensmechanismus. Erwähnt seien hier etwa Tezos und die Cardano Foundation. Die Allianz versucht, die Debatte rund um Proof of Stake anzuregen und zu beeinflussen. Hierzu gab sie etwa mehrere Studien in Auftrag und erstellte Materialien mit Gesetzesvorschlägen. In seinem Statement hob deshalb auch Sam McIngvale, CEO von Coinbase Custody, die positive Rolle der Vereinigung hervor:

Proof of Stake ist eine immer wichtiger werdende Innovation, zu der sich der gesamte Krypto-Raum rasch entwickelt. POSA spielt eine entscheidende Rolle, indem es mit Gesetzgebern und Regulierungsbehörden zusammenarbeitet, um sie über die neue POS-Technologie aufzuklären. Wir hoffen, dass wir durch die Arbeit von Organisationen wie POSA bedeutungsvolle Diskussionen und mit der Zeit Klarheit über POS und seine Anwendungsmöglichkeiten erhalten werden.

Tatsächlich steht die Allianz mit Behörden wie der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission in Kontakt. Das wesentliche Ziel ist im Moment die Schaffung von Klarheit über die Besteuerung von Token, die auf Proof of Stake zurückgreifen. Die Vereinigung kooperierte hierfür mit Abraham Sutherland, der für die School of Law der University of Virgina tätig ist. Sutherland verfasste ein Paper, das hier eingesehen werden kann.

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