Marktupdate Bull Run Revival: Warum die Bitcoin Rallye diesmal überdauert

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

Bitcoin-Münze neben einem Bullen

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Während der Bitcoin-Kurs (BTC) auf Allzeithoch-Spuren wandelt, rumort es im BTC-Netzwerk. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) befindet sich weiterhin im Auftrieb und hat die Marke von 16.000 US-Dollar mit einigen Auf- und Abschlägen zu Wochenbeginn verteidigt. Mit einem 24-stündigen Plus von einem Prozent wird die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung zu Redaktionsschluss bei 16.230 US-Dollar gehandelt und verbucht somit im Wochenvergleich eine Steigerung von 4,8 Prozent.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Zuletzt notierte der Bitcoin-Kurs Anfang 2018 auf einem ähnlich hohen Niveau. Damals befand sich Bitcoin in den Ausläufen des Bull Runs, der die Kryptowährung Mitte Dezember 2017 zu seinem Allzeithoch von knapp 20.000 US-Dollar katapultierte. Fast drei Jahre und eine Weltwirtschaftskrise später scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Nach einer zähen Konsolidierungsphase im Sommer ist der BTC-Kurs in den zwei zurückliegenden Monaten um knapp 6.000 US-Dollar gestiegen.

Bitcoin Hype mit Substanz

Auf Netzwerkebene hat sich der Ausbruch schon im Vorfeld angebahnt. Den letzten Anschub haben aber Unternehmen wie PayPal gegeben, dessen Bitcoin-Integration auch über den Krypto-Sektor hinaus hohe Wellen schlug, oder Square und MicroStrategy, die Teile ihrer Cashreserven äußerst medienwirksam in BTC umgeschichtet haben. Allein in den letzten 30 Tagen konnte Bitcoin um 43 Prozent zulegen und visiert somit allmählich wieder sein Allzeithoch an.

Dabei könnte die Kryptowährung diesmal weit über den letzten Zwischenhalt hinausschießen. Der letzte Höhenrausch war schließlich eine Blasenbildung aus dem Lehrbuch. In nur einem Monate kletterte Bitcoin von 10.000 auf 20.000 US-Dollar und fiel ebenso schnell wieder zurück auf 10.000 US-Dollar. Auf den Hype folgte schließlich Ernüchterung. Bitcoin verlor sukzessive an Boden und crashte schließlich im Dezember 2018, ein Jahr nach Erreichen des Allzeithochs, auf 3.000 US-Dollar. Ein gesundes Wachstum sieht anders aus.

Nicht wenige Indikatoren sprechen jedoch dafür, dass die Bitcoin Rallye diesmal mehr Substanz als zu jenen Zeiten hat. Seien es die seit Monaten konstant abnehmenden BTC-Reserven an den Börsen mit einem gleichzeitigen Anstieg der Akkumulationsadressen, die Anbindung des Krypto-Markts an die klassischen Finanzmärkte durch die Etablierung börsengehandelter BTC-Finanzprodukte, der Zustrom institutioneller Investoren und Hedgefunds, die Umschichtung von Unternehmensrücklagen in BTC oder eben die Adaption durch Zahlungsdienstleister: Bitcoin steht womöglich erst am Anfang einer nachhaltigen Wachstumsperiode und legt sich allmählich die Karten für einen Sprung in Richtung Allzeithoch.

Bitcoin-Netzwerk blüht auf

Die Anzahl aktiver Bitcoin-Adressen bewegt sich auf dem höchsten Niveau seit Anfang 2018. Am 9. November haben Glassnode mit über 1,2 Millionen Adressen den höchsten Wert seit dem 11. Januar 2018 gemessen.

Aktive Adressen sind als solche gekennzeichnet, die entweder Transaktionen senden oder empfangen. Mit rund 843.000 Transaktionen ist die Anzahl der Sending Adresses am 9. November auf den höchsten Wert seit den Bull-Run-Ausläufen zum Jahreswechsel 2017/18 gestiegen.

Optionen laufen heiß

Derweil zeigt sich an den Terminmärkten eine rege Nachfrage nach Bitcoin Optionen. Mit 3,79 Milliarden US-Dollar erreichte das an allen Börsen aggregierte Volumen beim Open Interest laut Skew am 12. November ein neues Allzeithoch.

Das Open Interest fasst alle noch ausstehenden Terminkontrakte zusammen. Im Gegensatz zu Futures sind Händler bei Optionen nicht zum Kauf oder Verkauf verpflichtet. Die hohe Handelsaktivität bei den Bitcoin Optionen zeigt jedoch, dass das Wettgeschäft auf den Bitcoin-Kurs floriert und den Markt gegen Jahresende noch durchschütteln könnte.

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