Meinungs-ECHO Kommt der Corporate-Bitcoin-Standard?

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Bitcoin-Wale auf der Pirsch.

Quelle: Shutterstock

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Immer mehr Unternehmen stecken Teile ihres Kapitals in Bitcoin. Wie bullish ist Squares 50-Millionen-Einkauf?

Was Jack Dorsey anfasst, wird zu gold. In diesem Fall ist allerdings das digitale Pendant zum Edelmetall gemeint. Denn wie wir bereits berichtet haben, kauft Square (ISIN US8522341036), das börsennotierte Unternehmen, dem Dorsey als CEO vorsteht, 4.709 Bitcoin (BTC) im Wert von 50 Millionen US-Dollar (USD). Damit folgt das mit 81 Milliarden USD kapitalisierte Unternehmen dem Beispiel von MicroStrategy. MicroStrategy hatte bereits Ende September den Sprung ins kalte Wasser gewagt und astronomische 38.250 BTC im Gesamtwert von etwa 425 Millionen USD eingekauft.


Zwar ist der Schritt von Square noch die ein oder andere Größenordnung entfernt, bullish ist er dennoch. Schließlich fährt das Zahlungsunternehmen mit Sitz in San Francisco mittlerweile einen Großteil seines Gewinns mit dem Bitcoin-Handel ein. Kunden können bereits seit geraumer Zeit auf der angegliederten Cash App ihr Fiat-Geld (USD) gegen BTC tauschen.

Jack Dorsey mag zwar Bitcoin-Enthusiast sein, Altcoins scheinen ihn hingegen nicht sonderlich zu interessieren.

Immer mehr Wale

Dass in Zukunft immer mehr Unternehmen den Beispielen von Square und MicroStrategy folgen werden, klingt wahrscheinlich. Das Narrativ der sich entwertenden Bargeldrücklagen liefert die notwenigen Argumente. Was bisher allerdings gefehlt hat, war eine institutionelle Infrastruktur, die Ankauf sowie Verwahrung großer Mengen digitaler Assets überhaupt ermöglicht.

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Einer Pressemitteilung zufolge, ist diese Sorge allerdings Schnee von gestern. Detailliert versorgt das Unternehmen darin potenzielle Nachahmer mit entsprechendem Know-how.

Wie knapp das BTC-Angebot indes wirklich ist, verdeutlicht ein Blick auf bitcointreasuries.org. Darin aufgelistet sind Krypto-Big-Player wie MicroStrategy, Square oder Galaxy Digital. Alleine MicroStrategy hält mit 38,250 BTC das gesamte Bitcoin-Angebotswachstum aus über 42 Tagen. Denn derzeit generieren Miner lediglich 900 BTC pro Tag.

Bitcoin-Positionen der größten Unternehmens-Wale. Quelle: bitcointreasuries.org

Hinzu kommt, dass auch die Aktienmärkte Bitcoin-Positionen wohlwollend bewerten. Sowohl Square (Wachstum 190 Prozent seit Jahresbeginn) als auch MicroStrategy (13 Prozent seit Jahresbeginn) haben den S&P 500 um Längen geschlagen.

Twitter-Präsenz der Europäischen Zentralbank bietet Bitcoinern Plattform

Die EZB gibt sich die größte Mühe, ihre unkonventionelle Geldpolitik zu erklären und bindet sogar Bürgerinnen und Bürger in den Dialog ein. Auf Twitter gibt sie sich immer öfter Gesprächsbereit.

Allerdings mit mäßigem Erfolg. Unter den Twitter-Posts der obersten Währungshüter des Euroraums finden sich allen voran Kommentare, die die Verbreitung der Kryptowährung Nr. 1 propagieren.

Hier weist Twitter-User @ObiWanKenoBit darauf hin, dass die Preise keineswegs stabil sind, sondern einer konstanten Inflation ausgesetzt sind. Bitcoin wäre seiner Ansicht nach dafür der Gegenentwurf.

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